Sprung in Fulda: Polizei geht vom Tod des 32-Jährigen aus

Kassel. Der Kasseler Kripo fehlt immer noch jede Spur von dem 32-jährigen Mann, der in der Nacht zum Samstag, 15. Januar, nach einer Verfolgung mit der Polizei in die Fulda gesprungen sein soll.

Die Polizei gehe mittlerweile davon aus, dass der Mann ertrunken ist, sagt Sprecher Wolfgang Jungnitsch. Es gebe keinerlei Hinweise, dass er sich woanders aufhält.

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Bei dem 32-Jährigen handelte es sich um einen Freigänger. Er hätte noch bis September dieses Jahres eine Freiheitsstrafe wegen Vermögensdelikten verbüßen müssen. Er war zuletzt Insasse des Freigängerhauses in Baunatal. An dem besagten Samstagabend hatte er Hafturlaub.

Kassel: Bei Flucht vor Polizei in die Fulda gesprungen - Unbekannter vermutlich tot

Hinweise, warum sich der Mann am 15. Januar im Stadtteil Wesertor einer Polizeikontrolle durch Flucht entziehen wollte, gibt es immer nicht, sagt Jungnitsch. Dem Sprung in die Fulda vorausgegangen war eine wilde Verfolgungsjagd mit einer Streife durch Kassel Richtung Fuldatal, teilweise mit über 140 Stundenkilometer. Nachdem der Flüchtende mit seinem Auto in einem Graben gelandet war, sprang er in Höhe des Gut Kragenhofs in die eiskalte Fulda. Nach Hilferufen aus dem Fluss startete eine große Suchaktion von Polizei und Feuerwehr. (use)

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