Andrang beim Apfeltag in Lohfelden hielt sich in Grenzen

Dorothea Bendik (links) und ihre Ehefrau Jutta Beier brachten insgesamt 170 Kilogramm Äpfel der Sorten Cox-Orange und Ingrid-Marie (rote Äpfel) aus dem eigenen Garten mit zum Apfeltag in Lohfelden. Foto:  Wohlgehagen

Lohfelden/kaufungen. Rund 170 kg Äpfel aus dem eigenen Garten lieferten Jutta Beier und Dorothea Bendik aus Kaufungen jetzt beim „8. Apfeltag“ in Lohfelden an: Die Obst- und Naturliebhaberinnen kehrten mit mehr als 100 Litern frisch gepresstem Apfelsaft nach Hause zurück.

„Wir hatten eine gute Ernte, obwohl die Äpfel in diesem Jahr nicht allzu groß sind“, sagte Jutta Beier.

Diesen Trend bestätigte Dr. Uwe Niessner, der den gemeinsamen Apfeltag für Bürger aus Lohfelden und Kaufungen mit Unterstützung seiner Familie, von Ulrich Kellner, der Nabu-Ortsgruppe und dem örtlichen Agenda-Arbeitskreis Umwelt- und Naturschutz auf die Beine gestellt hatte.

Wegen des trockenen Sommers sei das Obst noch nicht so weit, deshalb habe sich der Andrang diesmal auch in Grenzen gehalten, sagte der niedergelassene Arzt auf dem Obstumschlagplatz vor seinem Wohnhaus in Lohfelden.

Mit dabei war Pomologe Walter Meiß (75), der während der Veranstaltung 25 Apfel- und mehrere Birnensorten von heimischen Obstbäumen vorstellte und mitgebrachte Sorten der Besucher bestimmte.

Wie etwa eine nussig schmeckende „Goldrenette von Blenheim“. Diesen Apfel könne man bis Weihnachten liegen lassen, sagte der Pomologe. Die von einer anderen Besucherin vorgestellte Birne erkannte er als eine „Köstliche von Charneux“.

Ulrich Kellner stellte während des Apfeltags Obstschredder, Hydro-Pressen und Geräte zum Erhitzen vor, die auf Wunsch auch verliehen werden. (ppw)

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