Kirchditmolder Bürger- und Heimatverein will Umbau mit Spenden stemmen

Alte Schmiede in Kirchditmold wird Kulturort

Freuen sich auf die Kulturschmiede: von links Christina Vogt (Sparda-Bank) sowie die Vorstandsmitglieder des Bürger- und Heimatvereins Eckhardt Wagner, Annette Ulbricht und Ernesto Cornelius.
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Freuen sich auf die Kulturschmiede: von links Christina Vogt (Sparda-Bank) sowie die Vorstandsmitglieder des Bürger- und Heimatvereins Eckhardt Wagner, Annette Ulbricht und Ernesto Cornelius.

Der Bürger- und Heimatverein Kirchditmold schmiedet Pläne für eine neue Kulturstätte in Kirchditmold. In einem Hinterhof an der Harleshäuser Straße hat der Verein ein Kleinod entdeckt, das er zum Leben erwecken will.

Kirchditmold - Die 100 Jahre alte ehemalige Schmiede soll als „Kulturschmiede“ künftig für vielfältige Veranstaltungen dienen und auch für andere Vereine offen stehen. Nun überbrachte die Sparda-Bank die erste Spende, mit deren Hilfe der Umbau finanziert werden soll.

Es wird die erste eigene Veranstaltungsstätte des Bürger- und Heimatvereins. Aber noch stehen dessen Mitglieder am Anfang. Zwar sind sie sich mit dem Eigentümer der denkmalgeschützten Immobilie über die kulturelle Nutzung einig, doch es sind noch etliche Umbauarbeiten nötig, um hier beispielsweise Lesungen, Vorträge, Schnuddeltreffs, Seniorennachmittage, Yoga- und Malkurse sowie kleine Konzerte stattfinden lassen zu können. Zwar wurden Fenster und Heizungsanlage bereits erneuert, aber beispielsweise beim Thema Brandschutz muss noch einiges getan werden. „Wir wollen einen Ort betreiben, der für alle Nutzer sicher ist“, sagt Annette Ulbricht vom Vorstand es Vereins.

Aktuell werde bei der Stadt auch noch der Antrag auf Nutzungsänderung für die Schmiede bearbeitet. Welche Auflagen der Verein bekommt, ist also noch nicht klar. Eine erste Sanierung der Schmiede wird vom Vorstand auf ungefähr 25 000 Euro beziffert. Hinzu kämen die Ausgaben für Ausstattung wie Mobiliar, eine Küchenzeile und Veranstaltungstechnik. Einige Arbeiten könnten sicher auch in Eigenleistung der 130 Mitglieder erledigt werden.

Im Januar sollen die Arbeiten beginnen. Diese werden aber sicher viele Monate dauern. „Eine Eröffnung zur documenta ist unwahrscheinlich“, so Ulbricht. Zunächst würden zudem weitere Spenden benötigt, um das Projekt vorantreiben zu können.

Für eine Anschubfinanzierung sorgte nun die Sparda-Bank. Christina Vogt, Leiterin der Sparda-Bank Filiale am Blumenäckerweg, überbrachte eine Spende des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank in Höhe von 2500 Euro. Für viele ihre Kunden sei es schön, zu wissen, dass das Geld für ein Projekt vor Ort verwendet wird, sagte Vogt.

Sollte die Kulturschmiede an der Harleshäuser Straße 4 in einigen Monaten öffnen können, dann werden dort wegen der Lage im Hinterhof und der benachbarten Wohnbebauung keine lauten und großen Veranstaltungen am Abend möglich sein. Darüber sind sich die Vereinsmitglieder im Klaren.

Aufruf: Wer für die Kulturschmiede spenden oder beim Umbau helfen möchte, kann sich an Annette Ulbricht (0561/ 602 52 75) vom Vereinsvorstand wenden. (Bastian Ludwig)

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