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Aufwendig hergerichtet: Bäckerei mit Café öffnet in altem Lagergebäude

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Von: Bastian Ludwig

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Freuen sich über die Neueröffnung: Albina Sulcherska (von links), Christiane Volkmer, Bereichsleiterin Sabine Wippel, Franco Rizzo, Esra Voss, Teamleiterin Chrissy Becker, Claudia Öztig und Kommunikationschefin Lena Dippel
Freuen sich über die Neueröffnung: Albina Sulcherska (von links), Christiane Volkmer, Bereichsleiterin Sabine Wippel, Franco Rizzo, Esra Voss, Teamleiterin Chrissy Becker, Claudia Öztig und Kommunikationschefin Lena Dippel © Bastian Ludwig

Der Schwälmer Brotladen eröffnet eine weitere Filiale in Kassel – diesmal in einer aufwendig renovierten Lagerhalle, die lange Zeit leerstand.

Kirchditmold - Wo jahrelang ein altes Lagergebäude stand, öffnet heute der Schwälmer Brotladen eine Bäckerei mit Cafébetrieb. Bereits vor einem Jahr hatte das Familienunternehmen aus Gilserberg ein Auge auf den Standort an der Hohnemann-/ Ecke Zentgrafenstraße geworfen. Nach dreimonatiger Umbauzeit ist das Gebäude, das einst ein Getränkemarkt und Lager war, nicht wiederzuerkennen. Eine halbe Million Euro hat das Unternehmen in die langfristig gemietete Immobilie investiert.

Den Wandel hat auch die Nachbarschaft wahrgenommen. So haben sich in den vergangenen Tagen viele Passanten über den Baufortschritt informiert. Neben dem Verkauf der klassischen Backwaren – Brot, Brötchen, Kuchen, Snacks, belegte Brötchen – bietet das Café 40 Sitzplätze im Innen- und 50 im Außenbereich. Zudem werden Frühstücksvariationen und selbst gemachtes Eis verkauft. Zwölf Mitarbeiter arbeiten am Standort. Wobei der Brotladen – wie die gesamte Branche – immer auf der Suche nach Personal sei, so Lena Dippel, Tochter des Firmenchefs, die für die Kommunikation zuständig ist.

Kassel: Zwölfte Filiale des Schwälmer Brotladens in der Stadt

Es ist die 89. Filiale des Schwälmer Brotladens, die zwölfte in Kassel, aber die erste in Kirchditmold. Die Nähe zu drei weiteren Bäckern in Kirchditmold (Amthor, Backhaus Schwarz und Backhaus Markus) schreckte die Schwälmer nicht. „Wir wir verstehen uns trotz der 1000 Mitarbeiter nicht als Bäckereikette, sondern als Familienbetrieb, der auf regionale Rohstoffe setzt und Bio-Qualität bietet“, sagt Dippel.

Die Landwirte, die den Brotladen belieferten, kämen etwa aus Gilserberg, Gudensberg und Edermünde. Die Produktion finde ausschließlich in Gilserberg statt und alle Standorte würden täglich zweimal beliefert. Brötchen würden als gekühlte Teiglinge in die Filialen geliefert und dort gebacken. Für die Brote werde Natursauerteig verwendet. Die gestiegenen Rohstoffpreise habe man jüngst mit „moderaten Preisaufschlägen“ an die Kunden weitergeben müssen. (Bastian Ludwig)

Der Schwälmer Brotladen verschickt seine Produkte über einen Online-Shop.

Kontakt

Schwälmer Brotladen, Hohnemannstraße 2, 0561/ 76 62 00 77. Mo-Fr 6-18 Uhr, Sa 6.30-16.30 Uhr, So 7-17 Uhr

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