Probleme mit den Leitungen

Kneipp-Fans müssen warten: Umbau der Prinzenquelle dauert bis Ende August

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Umbau läuft: Hendrik Scholz gräbt mit dem Bagger den Vorplatz der Prinzenquelle auf. Im Hintergrund sind sein Kollege Lukas Kaminski (mit Schaufel) sowie von links Matthias Schnücker (Hessen-Forst), Jürgen Depenbrock (Naturpark Habichtswald), Volker Lange (Gartenamt) und Wilfried Jakobshagen (Firma Hugo Pieper) zu sehen.

Die Bauarbeiter an der Kirchditmolder Prinzenquelle haben vor allem dies zu tun: Sie müssen das marode Leitungsnetz in Ordnung bringen und Fragen von Spaziergängern beantworten.

Diese wollen auch angesichts der heißen Temperaturen vor allem wissen, wann sie endlich die lieb gewonnene Kneippanlage wieder nutzen können. Weil es unvorhergesehene Probleme auf der Baustelle gab, wird dies wohl bis Ende August dauern.

Hessen-Forst, der Naturpark Habichtswald und das Umwelt- und Gartenamt sind derzeit dabei, für mindestens 30.000 Euro die Quelle und die Wassertretstelle wieder auf Vordermann zu bringen. Für das Projekt gibt es eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Bei einer Spendenaktion waren 11.500 Euro zusammengekommen.

Eigentlich sollten die Bauarbeiten schon vor dem Abschluss stehen. Doch wegen der hohen Auslastung der Baufirma habe sich der Start verschoben, sagt Jürgen Depenbrock, Geschäftsführer des Naturparks Habichtswald. Nachdem nun vergangene Woche die Mitarbeiter der Firma Hugo Pieper aus Korbach anrückten, gab es neue Probleme zu bewältigen. Nachdem der Bagger den Platz vor der Prinzenquelle aufgegraben hatte, kamen viel mehr Rohre zum Vorschein als erwartet.

Laut alter Pläne verliefen dort zwei Leitungen, tatsächlich waren es aber fünf. „Es hat eine ganze Weile gedauert, bis wir die Leitungen zuordnen konnten“, sagt Wilfried Jakobshagen von der Firma Hugo Pieper.

Plan für die Prinzenquelle.

Alle Rohre werden nun zusammengeführt und in den Bach geleitet, der in den Neuen Wasserfall-Graben mündet. Weil das Leitungssystem nicht in Ordnung war, stand in den vergangenen Jahren der Platz vor der Anfang des 19. Jahrhunderts eingefassten Prinzenquelle immer wieder unter Wasser. Der Vorplatz soll nach Abschluss der Leitungsarbeiten neu gepflastert werden. Für die Tiefbauarbeiten muss auch die Ochsenallee zeitweilig geöffnet werden.

Über einen Steg über den Bach und einen behindertengerechten Zugang wird man künftig die neue Wassertretstelle erreichen. Die ausgehöhlten Baumstämme hat der Naturpark bereits vorbereitet.

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