Haltestelle „Kirche Kirchditmold“ wird behindertengerecht umgebaut

Kirchditmold. Noch in diesem Monat soll es mit den Vorarbeiten zum behindertengerechten Umbau der Straßenbahnhaltestelle „Kirche Kirchditmold“ losgehen. Leitungsarbeiten und Hausanschlüssen kommen zuerst, ab Sommer 2015 gibt es den Umbau der barrierefreien Haltestelle.

Claudia Lometsch und Bruno Jerlitschka von der KVG-Tochtergesellschaft KVC erläuterten dem Ortsbeirat Kirchditmold während dessen jüngster Sitzung das Vorhaben. Kosten laut Lometsch: 2,5 Millionen Euro.

Die derzeitige Tram-Haltestelle an der Schanzenstraße kommt weg, stattdessen gibt es zwei Randhaltestellen: die neue stadteinwärts an der Einmündung Brunnenstraße, die auswärts weiterhin Höhe Zentgrafenstraße 164-168. Tram und Autos teilen sich die Straße, es gibt mehr Platz für die Haltestellen, Bürgersteige und Bäume, die die Parkplätze gliedern.

Ein eigener Radweg ist nicht vorgesehen, Radler und Fußgänger müssen sich die künftig breiteren Gehwege teilen, der Gastronom darf auch Tische und Stühle aufbauen. Der Bereich mit den Bäumen vor der Brunnenstraße wird so geplant, dass auf der Fahrbahn bis zur Schiene für Radfahrer eine Durchfahrtsbreite von 1,20 Metern bleibt. Sicherheit bringen auch die abgesenkten Borde.

Mittelinsel für Sicherheit

Claudia Lometsch

Eine Mittelinsel für mehr Sicherheit wird zwischen der Brunnenstraße und dem Ende der stadteinwärtigen Haltestelle gebaut. Hier soll auch das beleuchtete Wartehäuschen mit Sitzgelegenheiten stehen. An der Parksituation ändert sich grundsätzlich nichts, es wird vier neue Parkplätze geben. Heller Granit, Betonplatten und das vorhandene historische Kopfsteinpflaster kommen zum Einsatz.

Dr. Hanna Bielefeld-Hart vom Diakonieverein Kassel-Kirchditmold an der Zentgrafenstraße 174 regte an, in dem Bereich keine Parkplätze zu errichten: Die Autofahrer, die die an Demenz erkrankten Besucher zum Verein bringen, müssten auf dem Gehweg anhalten können. Man einigte sich auf einen statt auf zwei Stellflächen, was mit dem Straßenverkehrsamt abgesprochen werden muss.

Der Ortsbeirat zeigte sich angetan von dem Umbauvorhaben und stimmte zu. (pom)

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