Kita-Betreiber AKGG stellt Insolvenzantrag

Kassel. Der Arbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung GmbH (AKGG) hat einen Insolvenzantrag gestellt. Der AKGG unterhält in Kassel vier Kitas und die Georg-Büchner-Schule sowie Beratungs- und Betreuungseinrichtungen in Stadt und Kreis Kassel, im Schwalm-Eder-Kreis und im Werra-Meißner-Kreis.

Von dem Insolvenzantrag sind 253 Mitarbeiter betroffen. Das Insolvenzgericht Fritzlar hat den Kasseler Rechtsanwalt Carsten Koch von der Kanzlei Westhelle & Partner zum Insolvenzverwalter bestellt.

Nach Angaben Kochs wird der Geschäftsbetrieb in allen Bereichen und an allen Standorten aufrechterhalten. Das bedeutet beispielsweise, dass alle vier Kitas (Nils Holgersson, Nordstern, Globus und Familienzentrum Wehlheiden) geöffnet bleiben. "Die Kunden und Klienten können die angebotenen Leistungen weiterhin in vollem Umfang in Anspruch nehmen", schreibt Koch. Der Insolvenzantrag sei erforderlich geworden, weil die Ende November fälligen Löhne und Gehälter der Mitarbeiter nicht mehr bezahlt werden konnten. Jetzt sind die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter für drei Monate über das von der Arbeitsagentur zu zahlende Insolvenzgeld abgesichert.

Koch schreibt, er gehe davon aus, den Geschäftsbetrieb "im Rahmen einer sanierenden Übertragung erhalten zu können, da zu der Insolvenz Einzelereignisse in der Vergangenheit beigetragen haben, die künftig vermieden werden können". (hai)

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