Eingangsgebäude soll 2014 fertig sein

Klinikum: Arbeiten für Neubau haben begonnen

Ein neues Gesicht fürs Klinikum: Diese Modellzeichnung zeigt das geplante Empfangsgebäude. Links im Bild das Zentrum für Frauen-und Kindermedizin. Illustration: Architekturbüro Kirschner und Partner / nh

Kassel. Am Klinikum Kassel beginnen in diesen Tagen die Vorbereitungsarbeiten für den Neubau des zentralen Empfangsgebäudes an der Mönchebergstraße. Dieses wird voraussichtlich Ende 2014 fertig sein. Dann hat auch die Zeit der provisorischen Eingänge zum Klinikum ein Ende.

Denn hier werden künftig die etwa 500 täglich erwarteten Patienten und Besucher zentral verteilt. 18,63 Millionen Euro erhält das Krankenhaus der Maximalversorgung für dieses Projekt als Förderung vom Land Hessen. 26,4 Millionen Euro wird das Bauvorhaben insgesamt kosten.

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Mit den Erdarbeiten wird in der ersten Januarwoche begonnen. Die nötigen Bohrpfahlarbeiten beginnen voraussichtlich am 7. Januar. Diese sind in Intervallen geplant und werden voraussichtlich sechs Wochen andauern. Man sei bemüht, die damit verbundenen Lärmbelästigungen für Patienten, Beschäftigte und Anwohner so gering wie möglich zu halten, sagt Klinikum-Sprecherin Inga Eisel.

Die Baustelle ist bereits eingerichtet: Das neue Empfangsgebäude soll an die verbindende Magistrale (links im Bild) andocken. Im Hintergrund ist das Haus 1 mit dem chirurgischen Zentrum zu sehen. An dieser Stelle befindet sich der derzeitige Haupteingang, der über einen Durchgang am DRK-Blutspendedienst und das Parkhaus 1 zu erreichen ist. Foto: Schachtschneider

In dem Neubau werden Empfangs- und Informationsbereiche, Patientenaufnahme, Cafeteria, Personalspeiseraum, ein Konferenzzentrum, die sozialen Dienste, eine Bibliothek und viel Technik untergebracht. Der geplante Rundbau wird an die neue Magistrale andocken, die das chirurgische Zentrum, das Diagnostikgebäude mit Zentraler Notaufnahme und das neue Zentrum für Frauen- und Kindermedizin miteinander verbindet.

Entworfen wurde das Eingangsgebäude vom Architekturbüro Kirschner und Partner aus Heringen. Es wird über 1700 Quadratmeter Nutzfläche verfügen. Aufzüge und Rolltreppen werden die Besucher in die einzelnen Funktionsbereiche führen. Dank der Glasfassaden soll das Gebäude hell und einladend wirken.

Auf dem Dach des Rundbaus wird künftig der Rettungshubschrauber landen. Von hier aus sind es kurze Wege ins Diagnostikzentrum und zu den Schockräumen. Rund 50 Prozent der Rettungsflüge in unserer Region haben das Klinikum zum Ziel. Rund 55 000 Patienten werden hier jährlich behandelt.

Im vergangenen Jahr wurde der erste Bauabschnitt eines großen Neubau- und Neustrukturierungsprojektes fertiggestellt. Für eine Bausumme von 116,5 Millionen Euro wurden das Zentrum für Frauen- und Kindermedizin sowie ein zentrales Diagnostikgebäude mit Notaufnahme gebaut.

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