3,7 Millionen Euro als Landesförderung

Am Klinikum wird weiter umgebaut

Kassel. Damit Betriebsabläufe und die Qualität der Patientenversorgung weiter verbessert werden können, wird am Klinikum Kassel nicht nur neu gebaut, sondern auch weiter umgebaut. So wird in der ehemaligen chirurgischen Notfallaufnahme in Haus 1 ein neuer interdisziplinärer Untersuchungs- und Behandlungsbereich entstehen. Auch eine neue „Intermediate Care-Station“ (Intensivüberwachungspflege) für 21 Patienten soll eingerichtet werden. Das Land fördert diese Vorhaben mit 3,7 Millionen Euro.

Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid überreichte jetzt Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium. „Der Umbau des chirurgischen Zentrums im Klinikum ist unbedingt erforderlich“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger, Ärztlicher Geschäftsführer des Klinikums Kassel und Direktor der Klinik für Neurochirurgie. Die Einrichtung des neuen Behandlungsbereichs ermögliche den Fachdisziplinen Neurologie, Neurochirurgie, Urologie, HNO und Anästhesie eine Zentralisierung und damit eine notwendige Rationalisierung der Ressourcennutzung. Dringend benötigt werde auch die Intermediate Care-Station.

Die Staatssekretärin verwies darauf, dass Hessen im Bereich der Investitionsförderung deutschlandweit auf Platz zwei liege. Im Rahmen des Krankenhausbauprogrammes stelle das Land Hessen im Jahr 2011 insgesamt 190 Millionen Euro für Baumaßnahmen und für Medizintechnik zur Verfügung. (hei)

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