Untersuchung auf DNA ist sehr schwierig

Mysteriöser Knochenfund: Identität steht noch nicht fest

Kassel. Die Identität der toten Frau, deren Knochen vor zwei Wochen bei Rodungsarbeiten auf einem verwilderten Grundstück am Jungfernkopf gefunden wurden, steht immer noch nicht fest.

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Die Untersuchung durch das Kommissariat K 11 der Kasseler Kripo und das Gerichtsmedizinische Institut Gießen gestalte sich aufgrund des Alters der zu untersuchenden Proben sehr schwierig, so Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch.

„Die Rechtsmedizin hat erste Hinweise auf die Identität der Verstorbenen und kann eine endgültige Aussage voraussichtlich nach Abschluss der derzeit noch laufenden Untersuchungen Anfang der kommenden Woche machen“, sagte am Freitag Kriminalhauptkommissar Helmut Wetzel, Leiter des K 11. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem Skelett um die Gebeine einer seit mehreren Jahren in Kassel vermissten Frau handelt.

Fotostrecke: Suche nach Knochen geht weiter

Kassel: Suche nach Knochen geht weiter

Die parallel zur DNA-Analyse veranlasste Untersuchung der Gebissteile zur Erstellung eines Zahnstatus erbrachten bislang nicht den erhofften Erfolg für die Ermittler, weil die aufgefundenen Ober- und Unterkiefer nicht in ihrer Gesamtheit erhalten sind und so derzeit keine hundertprozentige Übereinstimmung für eine sichere Identifizierung allein auf dieser Basis festgestellt werden kann.

Die Untersuchungen hätten bislang keinen Hinweis auf eine Straftat geliefert. (use)

Video aus dem Archiv: Knochenfund am Jungfernkopf

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