Bei vielen Traditionsgerichten gibt Schmalz den besonderen Geschmack

Kochen wie bei Oma – deftig und gesund

Ein Entrecôte mit Schmalz, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln in der Pfanne, umgeben von weiteren Zutaten und Pfannenwender
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Da Schmalz im Gegensatz zu vielen anderen Fetten sehr hitzestabil ist, eignet es sich gut zum Braten von Fleisch.

Es wird Brot gebacken und Marmelade eingekocht, neue Speisen werden ausprobiert und bewährte Familienrezepte aus der Schublade geholt. Einen positiven Aspekt hat die Coronakrise: In Deutschland wird wieder mehr selber gekocht und gemeinsam gegessen. Das bestätigt der Ernährungsreport 2020 des Bundes. Und manch ein Hobbykoch sucht dabei auch in den traditionellen Rezepten aus Großmutters Zeiten nach Inspiration.

Beständigkeit, Geborgenheit und Genuss: Das ist es, was viele mit Omas Küche verbinden. Da verwundert es nicht, dass beispielsweise die Abrufzahlen der „Pasta-Grannies“-Videos in den vergangenen Monaten sprunghaft angestiegen sind. Die Omas aus Sizilien sind YouTube-Stars und präsentieren in ihrem Blog traditionelle Nudelgerichte.

Auch wohlschmeckende deutsche Klassiker wie ein Rinderschmorbraten mit Semmelknödeln, Kohlrouladen oder knusprige Kartoffelpuffer mit Apfelmus stehen bei vielen hoch im Kurs. Auf ein Produkt stößt man bei der Zutatenliste der Traditionsgerichte häufig: Schmalz.

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In der deutschen Esskultur spielt das Fett seit Generationen eine wichtige Rolle. So gibt etwa hochwertiges Schweineschmalz Rot- und Grünkohl sowie Wirsing erst den typischen Geschmack. Auch Eintöpfe lassen sich damit aufpeppen. Da Schmalz im Gegensatz zu vielen anderen Fetten sehr hitzestabil ist, eignet es sich außerdem gut zum Braten von Fleisch. Mit Gänsefett wiederum erhalten Bratkartoffeln einen besonders leckeren Geschmack.

Seit jeher ist Schmalz auch eine wichtige Zutat beim Backen: Schweineschmalz etwa hilft, Teig krümelig zu machen, es kann den Geschmack abrunden und sorgt dafür, dass gebackene Waren länger frisch bleiben. Zahlreiche leckere Rezepte wie einen Gugelhupf mit Eier- und Mandellikör oder ein Curryhuhn mit Linsen finden Hobbyköche im Internet.

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Schmalz ist aber nicht nur aus geschmacklichen Gründen, sondern auch in puncto Ernährung eine gute Wahl. Denn das Produkt enthält einen hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Der Körper braucht diese sogenannten essenziellen Fettsäuren, kann sie aber nicht selber bilden. Sie müssen also durch die Nahrung aufgenommen werden. Gänseschmalz beinhaltet 60 Prozent der mehrfach ungesättigten Fettsäuren – mehr als Olivenöl und Butter. So kann man sich zum Abendbrot auch mal eine Stulle mit Schmalzspezialitäten schmecken lassen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren senken laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) unter anderem das Risiko für koronare Herzkrankheiten und sollen sich positiv auf das Immunsystem auswirken.  djd

Schmalz ist nicht nur lecker, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung.

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