Stadt gibt grünes Licht zur Baugrubensicherung

Königsplatz: Bald soll es weitergehen

Kassel. Die Arbeiten für den Bau des neuen Modehauses von Peek & Cloppenburg (P & C) am Königsplatz können voraussichtlich bald weitergehen. Wegen des schwierigen Baugrundes und aufsteigendem Grundwasser waren die Arbeiten an der Baugrube gestoppt worden.

kassel. Die Arbeiten für den Bau des neuen Modehauses von Peek & Cloppenburg (P & C) am Königsplatz können voraussichtlich bald weitergehen. Wegen des schwierigen Baugrundes und aufsteigendem Grundwasser waren die Arbeiten an der Baugrube gestoppt worden.

Lesen Sie auch

Bald soll es bei der Peek & Cloppenburg-Bausteller vroan gehen

Nach Angaben von Heinz Spangenberg, Leiter des Amtes für Stadtplanung und Bauaufsicht, hat der Bauherr nun die Genehmigung erhalten, die Baugrube mit Wänden und Ankern weiter zu sichern. Davon ausgenommen sei der Bereich vor der Giebelwand des benachbarten Gebäudes mit dem denkmalgeschützten Kaskade-Kino. Dort müssten zunächst weitere Arbeiten zur Sicherung des Gebäudes erfolgen. „Wenn alles sicher ist, kann es weitergehen“, sagt Spangenberg.

Um mögliche Erschütterungen und Setzungen im Umfeld feststellen zu können, wurden über 60 Messstellen rund um die Baustelle eingerichtet, die regelmäßig kontrolliert werden. Die Baugrube soll stellenweise bis zu einer Tiefe von zwölf Metern ausgehoben werden. Wegen der Probleme mussten die Arbeiten bei sieben Metern vorübergehend eingestellt werden. Voraussichtlich kann es in der nächsten Woche weiter gehen.

Die Bauarbeiten haben auch das benachbarte Kaskade-Kino und das Café Nr.1 in Mitleidenschaft gezogen. Unter anderem hat sich Zement, der zur Stabilisierung der Fundamente unter das Gebäude gepresst wurde, durch den Fußboden im Kinosaal nach oben gedrückt. In dem Café daneben sind deutliche Risse aufgetreten.

Die Berliner Bauwert Investment Group, die den Neubau am Standort des abgerissenen Henschelhauses für P & C errichtet, will 29 Millionen Euro in Kassel investieren. Allerdings hinken die Arbeiten dem Zeitplan hinterher. Danach sollte das Geschäftshaus im Spätsommer 2011 fertig sein. Für eine Stellungnahme war das Unternehmen nicht zu erreichen. (els)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.