Koffer überführen flüchtigen psychisch Kranken aus dem Raum Kassel

München. Seine abgestellten Koffer am Münchner Hauptbahnhof sind einem psychisch kranken Mann zum Verhängnis geworden und haben seine fünfwöchige Flucht vor der Justiz beendet.

Beamte hatten in dem herrenlosen Gepäck Dokumente des 51-Jährigen aus dem Raum Kassel gefunden, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte. Sie ließen den Besitzer der Koffer ausrufen und nahmen ihn fest. Der Mann war untergetaucht, nachdem das Amtsgericht Kassel seine Einweisung in eine Psychiatrie beschlossen hatte. Er gilt als sehr aggressiv, psychisch labil und selbstgefährdend.

"Es hat so ausgesehen, als ob er aus dem Koffer leben würde", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. (lhe)

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