Meinung

Kommentar zu Baustellen in Kassel: "Da müssen wir durch"

Kassel. Wer für Weihnachtseinkäufe in die Stadt fährt, muss Geduld mitbringen: Mehr als zehn verkehrsrelevante Baustellen sorgen in Kassel dafür, dass es zum Teil zu erheblichen Behinderungen kommt. Ein Kommentar von HNA-Redakteuer Bastian Ludwig:

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"Eine Baustelle hat es schwer: Sie ist eigentlich nie willkommen. Und wenn so viele Bagger auf den Straßen unterwegs sind, wie derzeit in Kassel, dann ist das Nervenkostüm der Autofahrer strapaziert. So mancher Fluch über „unfähige Verkehrsplaner“ wurde sicher im zähen Berufsverkehr ausgesprochen. Dabei gibt es gute Gründe dafür, warum Kassel derzeit mit Warnbaken übersät ist. Jahrelang ist zu wenig passiert.

Straßen, Versorgungsleitungen und Gleise müssen dringend erneuert werden. Einige Abwasserkanäle sind gar über hundert Jahre alt. Der Sanierungsstau lässt sich kaum auflösen, ohne gleichzeitig für Verkehrsstaus zu sorgen. Bauprojekte zu entzerren ist auch nicht immer möglich, da Fördergeld oft davon abhängt, dass die Arbeiten zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen sind.

Und so ist weiterhin Geduld gefragt auf den Straßen. Der Blick auf andere Großstädte hilft vielleicht. Verglichen mit der Frankfurter Rushhour geht es in Kassel flott voran. Bei allem Ärger sollten wir die Relationen nicht aus den Augen verlieren."

Video: Hopla-Haltestelle im Umbau

Rubriklistenbild: © dpa

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