IC-Bahnhof Wilhelmshöhe

Kommentar zum Biertrinken in der Bahn: Keine Schnapsidee

Besonders am vergangenen Wochenende sei wieder durch Ausschreitungen in dem Kasseler Bahnhof gezeigt worden, dass Alkohol Gewalt beschleunigen könne. Ein Kommentar von Jan Schlüter.

"Bier und Bratwurst gehören zum Fußball einfach dazu. Denn für viele Fans ist der Besuch im Stadion mehr als nur Sportgucken. Er ist ein Treffen mit Freunden und Bekannten, mit denen gemeinsam gefiebert, gefeiert und gelitten wird. Gern dabei: ein Bierchen oder zwei. Erschreckend ist aber, dass schon am Vormittag Wachpersonal an Supermärkten und Getränkeläden postiert werden muss.

Lesen Sie auch

Nach Randale: Kommt jetzt das Alkoholverbot am Bahnhof Wilhelmshöhe?

Denn insbesondere für junge Leute ist der Weg ins Stadion oft nur ein Vorwand – zum Saufen und Raufen. Darunter leiden auch Bahnreisende, vor allem wenn sie von grölenden und pöbelnden Fußballanhängern belästigt werden. Mit warmen Worten und Ermahnungen ist das Problem nicht zu lösen. Es ist an der Zeit, den Konsum von alkoholischen Getränken in der Bahn und auf Bahnhöfen zu verbieten.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.