MNA-Meinung

Kommentar zur Boom-Stadt Kassel: Alles ganz normal

HNA-Redakteur Frank Thonicke

Kassel. In Kassel ist in den vergangenen Jahren die Nachfrage nach Wohnraum rasant angestiegen. Das hat für einem Bauboom in der Stadt gesorgt. Die Zeit der Stadtflucht ist vorbei. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Frank Thonicke.

Jahrelang galt es als schick, aufs Land zu ziehen. Weg vom Lärm der Großstadt, am besten hörte man auf dem eigenen Bauernhof lediglich das Schnattern der Gänse.

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Die Zeiten sind vorbei. Aus der Stadtflucht ist ein Boom der Metropolen geworden. Was will man in Dörfern ohne Infrastruktur, wenn in der Stadt Kneipen und Kinos locken sowie die Nähe zu Ärzten und Krankenhäusern für Sicherheit sorgt.

Auch Kassel ist so zur Boom-Stadt geworden. Und was im Großen geschieht, ist auch im Kleinen zu beobachten: Innerhalb der Stadt gibt es eine Rangliste der beliebten Wohnviertel: Wer es sich leisten kann, drängt in den Vorderen Westen. In München wollen ja auch alle in Schwabing wohnen. Insofern ist Kassel in der Normalität angekommen. Wer die Vorteile des schicken Wohnquartiers genießt, darf aber auch nicht über die Nachteile meckern: Parkplatznot und relativ hohe Preise. Nicht zuletzt die aus den Nähten platzende Uni zeigt: Wohnraum in Kassel wird weiter heiß begehrt sein.

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