Kommentar zum Langen Feld: "Bürgerbegehren bloß vages Versprechen"

Kassel. Der lange Konflikt ums Lange Feld fand Montag seinen Höhepunkt: inhaltlich, aber auch emotional. Bei der Stadtverordnetensitzung wurde einmal mehr deutlich, dass es bei diesem Thema längst nicht mehr um den Austausch konstruktiver Argumente für und gegen ein Gewerbegebiet geht.

Artikel zum Kommentar:

- Langes Feld: Weg für Gewerbegebiet ist frei

Vielmehr gerät es zu einem juristischen Scharmützel, bei dem die alten Fronten von Rathaus-Regierung und Opposition gefallen sind.

Die Auseinandersetzung erzeugt nicht nur einen Riss in der rot-grünen Rathaus-Kooperation. Unverständnis löst die Debatte auch bei jenen aus, die auf das Bürgerbegehren vertraut hatten. Immerhin 8000 Unterschriften wurden gesammelt - und das, obwohl den Initiatoren die gesetzlichen Änderungen bekannt sein mussten und die Zulässigkeit sehr fraglich schien.

Mehr zum Langen Feld im Regiowiki der HNA

Die Grünen müssen sich die Frage gefallen lassen, warum sie für ein Bürgerbegehren warben, das von Anfang an nicht mehr als ein vages Versprechen auf Bürgerbeteiligung war. Für zukünftige Begehren ist dies jedenfalls keine gute Werbung.

Kommentar von Bastian Ludwig

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