Kommentar zu den unermüdlichen Helfern

Kommentar zur Leistung der Einsatzkräfte: Bis zur Erschöpfung gearbeitet

Kassel. Mit unglaublicher Wucht zogen am Dienstag und Mittwoch Gewitter über die Region. Die Einsatzkräfte arbeiteten teils bis zur Erschöpfung. Peter Ketteritzsch, Leiter der HNA-Redaktion Kreis Kassel, kommentiert diese Leistung.

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Viele der Helfer hatten bereits einen harten Arbeitstag hinter sich, als am Dienstagabend das Unwetter über Kassel und Umgebung hereinbrach. Von einer auf die andere Minute mussten die Männer und Frauen von Feuerwehr, Rettungsorganisationen, Technischem Hilfswerk und Polizei ausrücken, um stundenlang die Auswirkungen des Unwetters einzudämmen. Da wurden Patienten evakuiert, Keller ausgepumpt, beschädigte Dächer abgesichert und umgestürzte Bäume beseitigt. So mancher Helfer hat dabei bis zur Erschöpfung gearbeitet. Für ihr großes Engagement gebührt den Einsatzkräften, insbesondere den freiwilligen unter ihnen, daher Dank und Anerkennung. Der Ernstfall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, auf gut ausgebildete Kräfte zurückgreifen zu können.

Damit das so bleibt, muss vor allem das Nachwuchsproblem vieler Feuerwehren gelöst werden. Dass der Kultusminister Feuerwehr-Unterricht verbietet und so mancher Arbeitgeber Brandschützern Steine in den Weg legt, ist vor dem Hintergrund des jüngsten Großeinsatzes beschämend.

Von Peter Ketteritzsch

E-Mail an den Autor: ket@hna.de

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