HNA-Meinung

Kommentar zum Eishallen-Vertrag: "In Fesseln gelegt"

Frank Ziemke, HNA-Sportredakteur.

Kassel. Die Eishalle Kassel und der aktuell gültige Mietvertrag sorgen weiter für Wirbel. Warum unterschreibt man einen solchen Vertrag? Dieser Frage geht HNA-Redakteur Frank Ziemke in der aktuellen Debatte nach.

Denken wir an unsere Mietwohnung: Wir würden uns keine restlos überteuerte Bruchbude andrehen lassen. Und für Reparaturen auch noch selbst aufkommen.

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Wir würden dankend ablehnen. Es gibt ja noch andere Wohnungen. Aber: Es gibt nur eine Eishalle. Wer diese mieten möchte, um Eishockey spielen zu lassen, der muss manche Kröte schlucken. Hallenbesitzer Kimm kassiert. Und kann sich freuen, wenn Schäden behoben werden müssen. Das zahlt sein Mieter – und erhält damit den Wert der Immobilie.

Experten nennen so etwas in Privatfällen sittenwidrig. Aber hier geht es ums Geschäft. Und da kann der Eishallenbesitzer seinem Mieter Fesseln anlegen. Gegenüber unserer Zeitung hatte Simon Kimm vor einer Woche behauptet, die von Dennis Rossing und der KEBG genannten Zahlen würden hinten und vorn nicht stimmen. Nun steht fest: Sie stimmen! Kimms Frage, wie man da seriös verhandeln solle, muss er sich also auch stellen lassen. frz@hna.de

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