Sichtbarkeit kann schwinden

Kommentar zur Entwicklung von Kassel.de auf Facebook: Schuss ins Knie?

Jens Nähler, E-Mail: jna@hna.de

Kassel. Mit mehr als 36.000 Fans auf Facebook hat sich die Seite der Stadt Kassel zu einem der größten Angebote der Region entwickelt. Gewachsen ist das Angebot über eine Zusammenlegung mehrerer Seiten. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Jens Nähler.

Kassel hat die Zeichen der Zeit erkannt. Gerade junge Leute erreicht eine Stadt nicht über den Kontakt in Rathäusern und Ämtern, sondern über soziale Netzwerke. Nur folgerichtig und gut ist das hier gewachsene Engagement seitens der Stadtverwaltung.

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Ob die sich jedoch einen Gefallen damit getan hat, ihre Fanzahl durch Zusammenlegung der Kassel.de-Seite mit anderen Seiten derart zu erhöhen, ist fraglich: Wer keinen Bezug zur Stadt hat und nicht bewusst Stadtthemen abonniert, wird auch nicht mit Beiträgen interagieren, die Kassel.de veröffentlicht.

Dies könnte einen Schuss ins eigene Knie bedeuten: Denn es würde dafür sorgen, dass die Sichtbarkeit des eigenen Angebots im komplexen Nachrichtenstrom von Facebook schwindet - egal, wie hoch die Zahl der Fans ist. Was schade wäre angesichts der guten Entwicklung im Rathaus.

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