Nach der Schießerei

Kommentar zum gefährlichen Polizeidienst: Ein Beruf mit Risiko

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HNA-Redakteurin Ulrike Pflüger-Scherb über den gefährlichen Polizeiberuf.

Kassel. Nach dem tödlichen Schusswechsel in der Innenstadt herrscht Sprachlosigkeit. Ein 23-Jähriger war in der Nacht zu Donnerstag von einem Polizisten erschossen worden. Welche Gefahren der Polizistenberuf mit sich bringt und was die Beamten auf sich nehmen, dazu ein Kommentar von Ulrike Pflüger-Scherb.

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Am Freitagabend findet im Polizeipräsidium eine Infoveranstaltung für junge Menschen statt, die mit dem Gedanken spielen, zur Polizei zu gehen. Die Schießerei vor einer Wohnung an der Unteren Königsstraße, bei der zwei Beamte schwer verletzt und der Angreifer getötet worden sind, wird den Bewerbern noch einmal vor Augen führen, wie gefährlich dieser Beruf ist. Polizisten setzen jeden Tag ihr Leben aufs Spiel. Ein normaler Einsatz kann jederzeit zu einer tödlichen Falle werden.

Den Beamten, den Verletzten und dem Kollegen, der vermutlich aus Notwehr den Angreifer erschoss, ist zu wünschen, dass sie ausreichend Hilfe und Unterstützung bekommen, um dieses traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Körperlich und psychisch.

Zum Glück sind solche Einsätze mit Todesfolge Einzelfälle. Zum Alltag vieler Polizisten gehört es aber leider, dass sie beschimpft oder bespuckt werden. Bleibt zum Wohl unserer Gesellschaft zu hoffen, dass sich trotz dieser Umstände weiterhin junge Menschen finden, die den Polizeiberuf ausüben wollen.

E-Mail an die Autorin: use@hna.de

Archiv-Foto: Mann in der Innenstadt erschossen

Mann in Unterer Königsstraße erschossen

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