Keine Lösung in Sicht

Kommentar zu den abgesagten Bussen im Bergpark: "Leider wie in alten Zeiten"

Axel Schwarz über die die Parksituation am Bergpark.

Kassel. Eine geplante KVG-Busverbindung vom Parkplatz Ochsenallee durch das Druseltal zum Herkules wird es vorerst nicht geben, weil sich das Land nicht an der Finanzierung beteiligt. Damit gibt es kein vollständiges Verkehrskonzept für den Bergpark. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Axel Schwarz.

Der Bergpark Wilhelmshöhe als Welterbestätte ist eine neue Riesenchance für Kassel und ganz Hessen. Doch bei der praktischen Frage, wie man die vielen Besucher rund um den Herkules befördern soll, fühlt man sich leidvoll an alte Zeiten erinnert: Statt gemeinsam für eine optimale Lösung zu sorgen, blicken Rathaus und Landesregierung nur jeweils eifersüchtig auf ihren eigenen finanziellen Tellerrand.

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Vernünftig wäre es, die Besucher fürs Parken am Bergpark bezahlen zu lassen und ihnen dafür einen Bustransfer zu den weiter entfernten Attraktionen anzubieten. Die KVG will ein solches Angebot nicht aus eigenem Geld finanzieren, denn dies würde zulasten der täglichen Bus- und Straßenbahnnutzer in Kassel gehen. Diese Position ist nachvollziehbarer als die Weigerung in Wiesbaden, über Parkgebühren am Bergpark überhaupt nachzudenken.

Doch die KVG könnte sich ebenso gut selbst helfen und Tickets am Park außerhalb ihrer Busse verkaufen, sodass das Wartezeiten-Argument entfiele. So geht es am Ende nur ums politische Tauziehen, wer für die Kosten aufkommt.  

E-Mail an den Autor: asz@hna.de

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