Attraktive Geschäfte, steigende Mieten

Kommentar: "Kassel ist heute eine andere Stadt"

Attraktive Innenstadt: Rosemarie Biermann mit Tochter Christina und Mann Ottmar (von links) waren am Montag aus dem 75 Kilometer entfernten Northeim zum Einkauf nach Kassel gekommen.

Kassel. Größere Handelsketten zieht es nach Kassel, und das lassen sie sich stattliche Mieten kosten. Für beste Lagen werden bereits Mieten jenseits von 100 Euro je Quadratmeter verlangt und bezahlt. Provinzmief und Leerstand bestimmen nicht mehr das Bild, kommentiert HNA-Redakteur Axel Schwarz.

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Wenn man sich erinnert, wie Kassels Zentrum und dessen Geschäfte sich noch um die Jahrtausendwende präsentiert haben, dann glaubt man sich heute in eine andere Stadt versetzt: Wo früher Provinzmief und Leerstand das Bild bestimmten, will heute jede namhafte Filialkette hin: Zara, Peek + Cloppenburg und Starbucks sind schon da, Sport Sperk und Vapiano kommen in Kürze, und viele weitere stehen in den Startlöchern. Niemand, der bundesweit im Handel Rang und Namen hat, kann es sich leisten, die Stadt in Nordhessen nicht auf der Rechnung zu haben.

Das liegt nicht nur an den guten Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten der jüngeren Zeit. Dass Kassel mit seiner geografischen Lage für ein Einzugsgebiet von 1,3 Millionen Kunden steht, ist schließlich keine neue Entwicklung. Allerdings scheint dies erst richtig ins Bewusstsein der Handelsstrategen geraten zu sein, seit die Kasseler positiv auf sich aufmerksam machen, statt immer nur ihr schweres Los zu beklagen, Der Ertrag: eine Innenstadt, in der es merklich vorwärts geht.

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