Einigung zwischen SPD und Grünen

Kommentar zum Kasseler Bäderstreit: "Wasser bis zum Hals"

Kassel. Die Zukunft der Freibäder in Wilhelsmhöhe und Harleshausen war lange Zeit ein Streitpunkt in der Kasseler Politik. Die SPD hat nun offensichtlich eingelenkt, die Bäder bleiben. Ein Kommentar zum Bäderstreit von Frank Thonicke, Leiter der Kasseler HNA-Redaktion.

"Die Ausgangsposition im Bäderzwist war hoffnungslos: Keiner schien die Kampfesstätte der Kooperation als Sieger verlassen zu können: Würde die SPD ihren Anspruch als Hüterin der Finanzen aufgeben, drohte Unglaubwürdigkeit. Auch die Grünen steckten im Dilemma: Opferten sie die Bäder, hätten sie ihr Gesicht verloren.

Lesen Sie dazu auch:

Rot-Grün einig: Beide Freibäder bleiben

Kassels Freibäder: Mehr als 500 bei Bürgerversammlung

Die SPD fiel schließlich um, getrieben durch Proteste von Bürgern, die sich artikulieren konnten und auch sonst nicht ohne Einfluss sind.

Vor allem im Westen und Nordwesten der Stadt kann man nun wohl bald wieder dem Badevergnügen frönen. Durch welche Finanzmanöver auch immer der Bäder-Erhalt finanziert wird - die Zeche dafür zahlen alle Kasseler Bürger. Die Entscheidung für die Bäder zementiert vor allem eines: Der Stadt steht finanziell das Wasser weiter bis zum Hals."

Fotos von der Bürgerversammlung über Kassels Freibäder

Bürgerversammlung: Debatte über Kassels Freibäder

Die Diskussion im Video

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.