Kommentar zum Kasseler Mordfall: „Vieles bleibt rätselhaft"

Kassel. Vermutungen, Spekulationen, Gerüchte. Um die brutale Nazi-Mordserie ranken allerlei Verschwörungstheorien. Das verwundert nicht.

Weil vieles so irrsinnig und widersprüchlich ist, weil Minister, Staatsanwälte und Polizei sich weiter wortkarg geben und weil die offenbar politisch motivierten Morde möglicherweise Berührungspunkte mit dem geheim operierenden Verfassungsschutz aufweisen.

Fotos: Nazi-Mordserie - Der Kasseler Fall

Nazi-Mordserie: Der Kasseler Fall

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Heute scheinen einige der an das Licht der Öffentlichkeit gelangten Fakten den beim Kasseler Mord anwesenden Verfassungsschutz-Mitarbeiter zu entlasten. Aber vieles bleibt rätselhaft und vage. War er nur zufällig am Tatort? Hat er wirklich schon vor den tödlichen Schüssen das Internet-Café verlassen? Warum zahlte er für zwei Stunden Internetnutzung und verließ das Café bereits nach kurzer Zeit? Seine proklamierte rechtsextreme Gesinnung irritiert, auch seine Liebe zu Waffen, die Suspendierung und anschließende Weiterbeschäftigung im Regierungspräsidium. Hessens Innenminister Boris Rhein will mit Hochdruck aufklären. Man wird es sehen.

Von Jan Schlüter

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