Bergpark Wilhelmshöhe

Kommentar zu Kassels Weltkulturerbe: Schützen und nutzen

Werner Fritsch

Kassel. Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen ist seit 2013 Unesco-Weltkulturerbe. Doch welche Verpflichtungen ergeben sich aus diesem Titel? Ein Kommentar von Werner Fritsch, Leiter der HNA-Kulturredaktion.

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist noch immer der gleiche, der er war, bevor er ins Unesco-Welterbe aufgenommen wurde. Und dennoch hat sich viel verändert. Viele in Kassel haben erst jetzt ganz erfasst, was für einen kostbaren Schatz uns die Landgrafen mit dem Herkules, dem Park und den einmaligen Wasserspielen hinterlassen haben.

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Besucher aus dem In- und Ausland strömen jetzt nach Wilhelmshöhe, und noch ist nicht ganz klar, wie man mit dem zusätzlichen Ansturm umgehen soll. Da ist es gut, wenn der zuständige MHK-Chef Prof. Bernd Küster vor den Stadtverordneten klarstellt, dass der nötige Schutz des Welterbes nicht gleichbedeutend ist mit mehr Einschränkungen für die Besucher. Mit Mountainbikes allerdings durfte man schon bisher dort nicht fahren und wird es auch künftig nicht dürfen.

Dass es unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, wie viel Verkehr im Bergpark möglich sein soll, hat Prof. Hardy Fischer vom Welterbeverein angedeutet. Stadt, Land und MHK sollten daher jetzt in Ruhe ein schlüssiges Verkehrskonzept erarbeiten.

E-Mail an den Autor: fgh@hna.de

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