Über 2000 Fahrgäste warteten vergeblich

Kommentar zu den Ausfällen bei den Regiotrams: "Kein Polster"

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Martina Heise-Thonicke

Kassel. Immer mehr Regiotram-Züge fallen seit einigen Wochen aus. Mitunter blieben in Kassel und Umgebung in der Woche bis zu 30 Fahrten auf der Strecke. Über 2000 Fahrgäste warteten nach Schätzungen vergeblich auf ihre Bahn. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Martina Heise-Thonicke.

Ob Arbeitgeber, Lehrer oder Kunden - niemand wartet gerne auf Zuspätkommer. Ganz klar, dass gerade Pendler, die auf pünktlich fahrende öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, sauer sind, wenn wieder mal eine Regiotram ausfällt. Denn das kann für sie schnell einmal Ärger bedeuten.

E-Mail an die Autorin: hei@hna.de

Urlaubszeit und erkrankte Mitarbeiter können keine Entschuldigung für Regiotram-Ausfälle in diesem Ausmaß sein. Immerhin sind bislang mindestens 2000 Fahrgäste betroffen. Und nach deren Schilderung hat es nicht einmal mit der rechtzeitigen Information immer geklappt.

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Personal fehlt - Regiotrams fallen aus

Ganz offenbar reicht das personelle Polster nicht aus, um Engpässe wie in den vergangenen Wochen aufzufangen. Und das hat sicher etwas damit zu tun, dass die Regiotram dabei ist, sich neu aufzustellen.

Dass die Regiotrams ab Dezember unter neuer Regie fahren, kann den Fahrgästen egal sein. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass sie ihr Ziel pünktlich erreichen.

Höchste Zeit für alle Verantwortlichen, ihre Hausaufgaben zu machen.

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