Peter Ketteritzsch über die Umweltfrevler

Kommentar zum Müll in Kassels Parks: "Einfach nur asozial"

Kassel. Immer mehr Müll, vor allem Party-Abfälle und Sperrmüll, landen in Kassels historischen Parks. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Peter Ketteritzsch.

Viel kann jemand nicht im Kopf haben, der sich erst von der Schönheit eines Parks wie der Karlsaue angezogen fühlt und dann seinen Müll auf diesem herrlichen Fleckchen Erde zurücklässt - und zwar zulasten der Umwelt und der Mitmenschen, die ebenfalls die Schönheit der Grünanlagen genießen wollen.

In den Köpfen der Umweltfrevler herrscht neben Gleichgültigkeit wohl ein verqueres Anspruchsdenken, das sich leider immer mehr breitzumachen scheint.

Ganz nach dem Motto „Ich zahle Steuern, dann soll die Stadt meinen Müll gefälligst auch wegräumen“, wähnen sich diese Zeitgenossen wahrscheinlich auch noch moralisch im Recht, wenn sie aus einer grünen Oase einen Saustall machen. Oder sie lachen über die drohenden Sanktiönchen nach dem Wattebausch-Prinzip.

Dieses Verhalten muss als das gebrandmarkt werden, was es im Wortsinne ist: als zutiefst asozial. Die Auswirkungen ihres Tuns auf die Gesellschaft, in der sie leben, kümmert die Umweltfrevler nämlich einen feuchten Kehricht.

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