Parknot an der Goethestraße: Kommentar zu einem wachsenden Problem

Bastian Ludwig über Parknot an der Goethestraße

Kassel. In Kassels bevölkerungsreichstem Stadtteil Vorderer Westen ist Parkplatznot nichts Neues. An der gerade umgebauten Goethestraße ist sie aber besonders groß. Warum mit einem Ende der Probleme nicht zu rechnen ist, kommentiert HNA-Redakteur Bastian Ludwig.

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Vor zehn Jahren war die Parkplatzsuche im Vorderen Westen noch deutlich einfacher. Seitdem ist viel passiert. Die Samuel-Beckett-Anlage wurde gebaut und so manche Nachkriegsbaulücke wurde mit Wohnhäusern gefüllt. Mit dem Zuzug nach Kassel wird sich die Parkplatznot in dem beliebten Wohnviertel weiter verschärfen. Die steigende Nachfrage nach Anwohnerparkausweisen ist ein Beleg. Dabei wird es für die Stadt darauf ankommen, für einen Interessenausgleich zu sorgen.

Da gibt es zum einen die Anwohner, die bei der Parkplatzsuche weiterhin privilegiert werden müssen. Aber da gibt es auch die Arztpraxen, Restaurants und Geschäfte, die auf Fluktuation vor ihrer Tür angewiesen sind. In ihrem Sinne wäre es einen Versuch wert, zumindest einen Teil der Anwohnerparkplätze wochentags zeitlich einzuschränken. Denn obwohl sich das Arbeitsleben verändert hat, ist doch ein Großteil der Menschen zwischen 8 und 16 Uhr nicht zu Hause. Der für sie reservierte und dringend benötigte Parkraum bleibt ungenutzt.

Sollte es dann zu Konflikten mit Anwohnern kommen, ließe sich eine solche Regelung relativ einfach wieder aufheben.

E-Mail an den Autor: bal@hna.de

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