HNA-Kommentar

Sparpläne von VW: "Wahrlich ein Luxusproblem"

Baunatal/Kassel. Volkswagen muss sparen. Auch im VW-Werk Kassel in Baunatal sollen nach Informationen der HNA in den kommenden Wochen und Monaten verstärkt Kosten gesenkt werden. Ein Kommentar von HNA-Redakteur José Pinto.

Volkswagen hat wahrlich ein Luxusproblem: Der Autobauer muss sparen, aber nicht etwa, weil der Absatzmotor stottert oder die Gewinne nicht sprudeln. Nein, er muss sparen, weil sonst die versprochene Konzernrendite nicht erzielt wird, und das hören Anleger gar nicht gern. Schuld an dieser Entwicklung sind die offenbar aus dem Ruder gelaufenen Kosten für Anläufe neuer Modelle und die neue Produktionsplattform. Deshalb müssen nun alle den Gürtel enger schnallen.

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Was das genau heißt, ist noch unklar. Aber eine Katastrophe ist nicht zu erwarten. Denn gespart werden soll bei den Betriebskosten und nicht bei aktuellen Investitionen oder im Personalbereich. Das ist gut so, denn Investitionen sichern die Zukunft, und von guten Leuten trennt man sich nicht – schon gar nicht, wenn man weiter kräftig wachsen will. Im übrigen ist es ja so: Jedes Unternehmen, das über Jahre hervorragend verdient, setzt automatisch Fett an. Daher dürfte eine spürbare Einsparung über alle Bereiche hinweg für einen kerngesunden Konzern vom Schlage Volkswagens kein Problem sein.

jop@hna.de

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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