Kommentar zum Abmahnungsstreit zwischen Harig und Stadt Kassel: "Wieder von vorn"

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Anja Berens

Kassel. Im Abmahnungsstreit zwischen der Stadt Kassel und der ehemaligen Rathaussekretärin Cornelia Harig gibt es immer noch keine Einigung. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Anja Berens.

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Und noch eine neue Runde: So langsam zwingt der Abmahnungsstreit nur noch zum Kopfschütteln. Dabei sah es doch ganz danach aus, als ob sich beide Seiten für einen Vergleich erwärmen können. Die Stadt erklärte sich am Donnerstag bereit, aus der Abmahnung eine Ermahnung zu machen. Da wäre doch auch die ehemalige Rathaussekretärin gut beraten, dem Vergleichsvorschlag ebenfalls zuzustimmen. Möchte man als Außenstehender meinen.

Doch zwischen den Zeilen wird klar, dass die Stadt nicht etwa generös die Hand ausstreckt, sondern den Schwarzen Peter weiterhin loswerden will. Man nehme zwar die Abmahnung zurück, sehe sich aber in seiner Rechtsauffassung bestätigt. Mitarbeiter dürften keine Dienstgeheimnisse offenbaren, teilt die Stadt mit. Damit tritt sie nicht nur der ehemaligen Mitarbeiterin ans Knie, sondern den Streit wieder von vorn los. Und der ist längst zu einem Scharmützel um Befindlichkeiten verkommen, in dem keine Seite mehr eine gute Figur macht.

Mail an die Redakteurin: abe@hna.de

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