Bewegung kommt in Debatte

Kommentar zu geplanten Wohnungen auf Salzmann-Gelände: Chance nutzen

Kassel. Auf dem Salzmann-Gelände sollen nach und nach bis zu 400 Wohnungen entstehen, teilte der neue Investor mit. José Pinto, HNA-Redakteur in Kassel, kommentiert diesen Schritt.

Na endlich: In die Salzmann-Debatte kommt nach Jahren des lähmenden und schmerzlichen Stillstands Bewegung. Der erfolgreiche Immobilienentwickler Uwe Birk will das Areal in ein modernes, architektonisch und ökologisch anspruchsvolles Wohnquartier umfunktionieren. Seine Pläne klingen sehr vernünftig.

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Und er drückt aufs Tempo. Die Tinte unter dem Kaufvertrag mit dem bei diesem Projekt glücklosen Dennis Rossing ist noch nicht ganz trocken, da legt der Baden-Badener Unternehmer ein Konzept vor, das deutlich erahnen lässt, was er aus dem Gelände machen will. Jetzt müssen alle Beteiligten dafür sorgen, dass das Projekt gelingt – weil Kassel dringend guten Wohnraum braucht, weil eine Entwicklung des am meisten vernachlässigten aller Stadtteile ohne eine vernünftige Lösung für das Salzmann-Gelände gar nicht möglich ist und vor allem auch, weil das Industriedenkmal schon bald nicht mehr zu retten ist. Das müssen alle beherzigen. Denn ob Salzmann noch eine weitere Chance bekommt, ist mehr als fraglich.

E-Mail an den Autor:  jop@hna.de

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