HNA-Kommentar

Chemnitz als Partnerstadt für Kassel: Reine Provokation

Thomas Materner, ein AfD-Mann, will Chemnitz als Partnerstadt für Kassel. Unsere Redakteurin Anja Berens, stellvertretende Leiterin der Kasseler Stadtredaktion, sieht den Vorschlag als reine Provokation.

Ist dieser Vorschlag ernst gemeint? Oder hat vielleicht jemand den E-Mail-Account des AfD-Landtagskandidaten aus Kassel geknackt? Nein, beteuert Thomas Materner auf telefonische Nachfrage: Die Pressemitteilung stamme aus seiner Feder. 

Was die Sache noch schlimmer macht. Denn sie führt zu der Frage: Wie geht man mit solch einer Erklärung um? Entsorgen oder veröffentlichen? Wir haben uns für Letzteres entschieden. 

Denn wir sind unseren Lesern auch schuldig zu zeigen, wer sie im Hessischen Landtag vertreten will. Jemand, der in Chemnitz Seite an Seite mit Rechtsextremisten und gewaltbereiten Neonazis marschierte und diese Demonstration als „würdig“ bezeichnet. Der es „wunderbar“ fände, wenn Chemnitz in ein paar Jahren mal „Alexander-Gauland-Stadt“ heißen würde. 

Das alles ist natürlich reine Provokation. Zugleich aber auch eine weitere Demaskierung, wie tief rechts auch die Kasseler AfD ist.

Die komplette Nachricht zu Materners Vorschlag, Chemnitz zur Partnerstadt von Kassel zu machen, haben wir in einem separaten Artikel für Sie zusammengefasst.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.