Kommentar zur zunehmenden Gewalt gegen Polizisten: „Attacken verfolgen“

Kassel. Als drei Polizisten kürzlich bei einer Demonstration in Bonn von einem Messerstecher schwer verletzt wurden, da war die Bestürzung groß. Alle Medien berichteten über diesen brutalen und gezielten Anschlag.

Dabei gehören Attacken auf Einsatzkräfte mittlerweile zum Alltag. Polizisten werden geschlagen und getreten, beleidigt sowieso. Natürlich muss jedem Polizisten bewusst sein, dass sein Beruf mit einem gewissen Risiko verbunden ist.

Artikel zum Kommentar:

- Angriffe auf Polizisten in der Region nehmen zu

Diese Tatsache beinhaltet aber nicht, dass Attacken auf Beamte als Berufsrisiko abgetan und nicht konsequent verfolgt werden. Auch wenn ein Täter später wegen Mordes verurteilt wird, so hat es ein verletzter Polizist zumindest verdient, dass die Attacke auf ihn im Urteil erwähnt wird.

Es sollte zudem selbstverständlich sein, dass Polizisten bestmöglich ausgestattet werden und qualitätsvolle Schutzkleidung nicht noch selbst bezahlen müssen. Von den Einsatzkräften wird nämlich erwartet, dass sie ihren Kopf hinhalten. Und das oft in Fällen, wo Politik und Gesellschaft versagt haben.

Kommentar von Ulrike Pflüger-Scherb

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