Großveranstaltungen

Eissporthalle soll 2015 auch für Konzerte fit gemacht werden

Kassel. „Für mich ist diese Halle in Deutschland einmalig“, sagte Joe Gibbs, Geschäftsführer der Kasseler Sport- und Entertainment GmbH, am Mittwoch beim Pressegespräch.

Es handele sich um eine Traditionshalle, in der sich die Spieler gern aufhielten. Eine Sportstätte mit einer Atmosphäre, die es in vielen neueren Hallen bundesweit nicht gebe.

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Gibbs, der für einige Jahre dem Kasseler Eishockey den Rücken gekehrt hatte, arbeitet jetzt wieder mit Simon und Edith Kimm, den Eigentümern der Eissporthalle, zusammen. Simon Kimm machte bei dem Termin zum Sanierungsstand deutlich, dass der Kasseler Eishockey mittlerweile „auch eine Herzensangelegenheit für Joe Gibbs geworden ist“. Gibbs versicherte seinerseits, dass die Kimms unheimlichen Wert auf Sicherheit legen. Bei den Sanierungsarbeiten in den vergangenen Wochen sei sehr auf Qualität geachtet worden, sagte Gibbs.

Ob es vor dem Saisonstart der Kassel Huskies am 12. September noch ein Testspiel in der sanierten Eissporthalle geben wird, konnte Gibbs noch nicht beantworten. Er strebe das zwar an, aber die Chancen dafür stünden nur bei 50 Prozent. Sanierungsarbeiten würden derzeit noch erledigt, zudem muss die Halle noch von der Bauaufsicht der Stadt Kassel abgenommen werden.

Für ihn und seine Frau stehe der Erhalt des Eishockeys in Kassel an erster Stelle, sagte Kimm. Zunächst werde es in der Eishalle deshalb nur Eishockey und kleinere Veranstaltungen (zum Beispiel Holiday on Ice) geben. Mittelfristig wolle er die 1977 eröffnete Sportstätte, die „als Schrotthalle verrufen“ sei, aber auch wieder für Großveranstaltungen wie Konzerte fit machen, kündigte Kimm an. „Das benötigt aber noch Zeit.“ Diese Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten seien für den kommenden Sommer geplant, wenn die Eishockey-Saison beendet sei.

Das erste Huskies-Training der neuen Saison auf Kasseler Eis

Diese Nachricht erfreut Konzertveranstalter Uwe Vater, Geschäftsführer von MM Konzerte. Wenn die Eissporthalle modernisiert werde, gebe es auch in Kassel endlich wieder Veranstaltungsorte für mehr als 3000 Konzertbesucher.

Von Ulrike Pflüger-Scherb

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