Auftakt in die Motorradsaison: Tausende Biker aus der Region beteiligten sich

Im Korso durch die Stadt

Gemeinsam vom Bugasee zum Essigberg: Für viele Motorradfahrer war beim Auftakt in die Saison die Fahrt im Korso durch die Stadt der Höhepunkt der gestrigen Veranstaltung. Fotos: Koch

Kassel. 3000 Motorräder, darunter viele heiße Fahrzeuge, Chopper, Cruiser und sogenannte Trikes, also Dreirädern, dröhnten gestern am späten Nachmittag in einem kilometerlangen Tross über Kassels Straßen vom Bugasee in Richtung Herkules.

Es war der Abschluss des Auftakts in die Motorradsaison. Zum zweiten Mal hatte der Kasseler Thomas Lepper - im richtigen Leben Lehrer in Kaufungen - dazu eingeladen. Die Veranstaltung, in deren Mittelpunkt ein Gottesdienst und im Anschluss daran der eindrucksvolle Korso steht, kam auch in diesem Jahr wieder groß an. Sie hatte am Vormittag am Bugasee begonnen: gemütlich, friedlich, gemächlich - wie das Tempo des gesamten Tages. Nur aus den Lautsprechern dröhnten Canned Heat und ZZ Top.

„Unsere Babys stehen dahinten auf dem Parkplatz“, sagt Peter Tobor aus Fulda-brück-Dennhausen. Die „Babys“ haben chromglänzende Räder, eine Menge Kubik und wenn man den Motor anlässt, bollert der in lässigem Rhythmus so tief, dass Biker-Herzen höherschlagen. „Wir haben es uns hier bequem gemacht, weil wir so besser sehen können.“ Mit seiner Ehefrau Heidrun und den Freunden Bernd Saur und Jacqueline und Frank Röde aus Rengershausen sitzt Tobor in Motorradkluft im Schatten auf einer kleinen Anhöhe und hat alle Ankommenden im Blick. „Sehen und gesehen werden“ sei der Grund, warum man hier sei, sagt Saur. Wenn man dann beim Korso in den Rückspiegel schaut und nichts anderes mehr sieht als unzählige Motorräder, sei das Gefühl dabei zu sein einfach „spitzenmäßig“. (chr)

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