Vorarbeiten am Auedamm sollen Ende September beginnen

Kosten für Auebad-Neubau nun bei 30,3 Millionen Euro

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Luftbild: Auebad

Kassel. Die Kosten für das neue Auebad an der Fulda liegen nun bei 30,3 Millionen Euro. Darin sind 150.000 Euro für weitere Angebote an Kinder- und Jugendliche sowie 150.000 Euro für eine attraktivere Ausstattung enthalten.

Das teilte Bäderdezernent Dr. Jürgen Barthel (SPD) mit.

Die Fraktionen waren aufgefordert, Einsparvorschläge zu machen. Reagiert haben laut Barthel nur SPD und Grüne, die im Rathaus zusammenarbeiten. Die beiden Fraktionen haben vor allem Wünsche geäußert. Einsparen müssen die Architekten, zum Beispiel bei den Umkleidekabinen.

Das Münchener Architekturbüro Löweneck + Schöfer, dessen preisgekrönter Entwurf umgesetzt werden soll, hatte Baukosten von mindestens 31 Millionen Euro errechnet - allerdings ohne Abbruch und Erschließung sowie weitere Zusatzkosten.

In der nun auf 30,3 Millionen Euro gedrückten Summe sind Gründungskosten in Höhe von 630.000 Euro enthalten. Ursprünglich waren dafür 230.000 Euro angesetzt - aus Sicht von Kritikern viel zu wenig für die schwierigen Verhältnisse an der Fulda.

Die Vorarbeiten für das kombinierte Hallen- und Freibad sollen Ende September mit den Abrissarbeiten auf dem Gelände am Auedamm beginnen. Im Januar soll es mit der Tiefgründung weitergehen, wenn der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) nicht gegen das Vorhaben klagt. Die Umweltschützer halten den Bebauungsplan im Überschwemmungsgebiet der Fulda für rechtswidrig. Ob sie juristisch dagegen vorgehen, ist aber noch nicht entschieden. (els)

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