Feuerberg mit Schlitten

1000 Besucher beim Lohbergfest: Entzünden des Scheiterhaufens war Höhepunkt

Es ist vollbracht: : Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Fuldatal haben das Feuer entzündet. Fotos: Kisling

Fuldatal. Wer am späten Samstagabend unterwegs war, konnte von großen Teilen Fuldatals und auch von Teilen Kassels und Espenau das Johannisfeuer am Fuldataler Lohberg erblicken.

Sieben Meter hoch und am Boden zwölf Meter breit war der Scheiterhaufen, den 45 Helfer des Freiwilligen Feuerwehrvereins Fuldatal-Ihringshausen eine Woche lang auf der Wiese errichtet hatten und der anlässlich des Johannisfeuers unter dem Motto „Am Lohberg brennt’s“ entfacht wurde.

Jan Bader, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, freute sich über einen regen Andrang von knapp 1000 Besuchern und dankte seinen vielen ehrenamtlichen Helfern: „Von Stroh- über Holzspenden, der Hilfe eines Bürgers mit einem Radlader, die Nutzung der Wiese bis hin zum Einsatz unserer Feuerwehrleute haben sich alle mit eingebracht.“

Das Fest war bewusst altersübergreifend gestaltet worden. Auf Musik wurde verzichtet, stattdessen standen Geselligkeit und Gespräche im Vordergrund. Während insbesondere die Kinder über die Wiese tollten und Stockbrot in der Glut grillten, nutzten zahlreiche Jugendliche und Erwachsene die Plätze rund um das Feuer, um bei Bratwurst, Bier, Brezeln und Kaffee einen geselligen Abend zu verbringen.

Gewaltig: Der Schlitten als Symbol der vergehenden Kälte verbrennt auf dem sieben Meter hohen Feuerberg.

An der Spitze des Holzberges war ein Schlitten befestigt. Als dieser unter dem Raunen der Menge von den Flammen erfasst wurde, hielt das kalte Wetter zumindest symbolisch Auszug aus Fuldatal. Bereits am frühen Abend war für die Kinder ein kleines Feuer errichtet worden, um das sich acht Helfer der Jugendfeuerwehr kümmerten. Bei den Sprösslingen kam dies gut an.

„Wir haben noch nie Stockbrot gebacken, uns gefällt es hier richtig gut“, meinten Lana und Celina, als sie einen mit Hefeteig umwickelten Ast ins Feuer hielten. Auch die Helfer hatten ihren Spaß: Ich helfe heute das erste Mal hier. Es ist klasse, überall mithelfen und Erfahrungen sammeln zu können“, meinte der elfjährige Maxim von der Jugendfeuerwehr.

Bis in die Nacht blieben die Gäste, ehe die Helfer des Feuerwehrvereins zuletzt für sich den Abend am Feuer ausklingen ließen. (ptk)

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