Baustelle Veckerhagener Straße auch noch im nächsten Jahr

2018 kein kompletter Abschluss

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Baustellenspaziergang: Bürgermeister Karsten Schreiber erläutert, dass vor der Treppenanlage hinter der Bushaltestelle künftig einige Kurzzeitparkplätze in Längsrichtung entstehen werden. Inzwischen sind die Pflasterarbeiten hier abgeschlossen.  Gitta Hoffmann

Fuldatal. Auch für das ungeübte Auge ist inzwischen ein deutlicher Fortschritt der Bauarbeiten in der Veckerhagener Straße zu sehen. Nach langen Frost- und Hitzeperioden, die die Arbeiten behinderten, kommen die Arbeiter nun gut voran.

 „Es hat sich einiges getan“, sagte dann auch Bürgermeister Karsten Schreiber beim monatlichen Baustellenspaziergang. „Es sollte in vielen Bereichen schneller gehen, aber es ist nicht immer so einfach, wie man sich das wünscht.“

Nachdem der Asphalt im Bauabschnitt I wegen der großen Hitze nicht trocknen konnte, musste die Fläche mit Wasser gekühlt werden. Dies hat die Fahrbahn weitestgehend ohne Schaden überstanden und kann nun wieder genutzt werden.

Schwierigkeiten galt es auch auf dem Platz vor der Kirche zu meistern. Aufgrund des Gefälles musste eine Lösung bei stärkeren Regenfällen gefunden werden, damit es in diesem Bereich nicht länger zu Überschwemmungen kommt. „Die zunächst geplante einfache Rinne hätte bei Starkregen nicht ausgereicht und sah zudem katastrophal aus“, so Schreiber. Deshalb habe man sich für eine Rinnenanlage entschieden und eine zusätzliche Mauer zur Überbrückung des Höhenunterschiedes eingebaut. Der so entstandene Platz soll mit Begrünung und Bänken zum Verweilen einladen.

Dies allerding rief besorgte Bürger auf den Plan, die sofort einen neuen Treffpunkt für Jugendliche befürchteten, die hier Alkohol konsumieren und lärmen könnten. „Selbst eine Dusche mit der Gießkanne bringt da nichts“, wusste eine Teilnehmerin des Spaziergangs zu berichten.

Karsten Schreiber wollte von solchen Methoden gar nichts wissen und riet zum Abwarten: „Auch Jugendliche gehören zur Bevölkerung.“

Bei der Begehung des Dorfplatzes fiel der Blick auch auf die Parkplätze vor der Sparkasse. Dort hatte wieder einmal ein Auto außerhalb der vorgesehenen Parkflächen geparkt. Nachdem Karsten Schreiber den Autofahrer auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht hatte, erläuterte er, dass an dieser Stelle künftig Fahrradständer mit stabilen Bügeln stehen würden. Das würde auch das Falschparken verhindern.

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An der Treppenanlage rückseitig der Bushaltestelle wird es auch in der Einbahnstraßenregelung Parkplätze für Kurzzeitparker (30 Minuten) geben. Durchlässe für Fußgänger seien gewährleistet.

Beleuchtung

Weiterhin werden in diesem Bereich LED-Leuchten in die Mauer eingesetzt und Grünpflanzen angebracht. Eine weitere Beleuchtung sorgt dafür, dass der Platz schön hell bleibt. „Wir haben uns bewusst gegen Werbekästen an der Bushaltestelle entschiede“, erklärte der Bürgermeister, „damit auch dieser Raum offen und hell bleibt.“ Die Bushaltestelle wurde aufgewertet, ist breiter und höher und erhält ein Fahrgast-Info-System. Die Barrierefreiheit wurde durch abgesenkte Boards rechts und links der Haltestelle gewährleistet, so dass die Treppe nicht genutzt werden muss.

Die bereits weit vorangeschrittenen Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt sind kurz vor dem Abschluss. Für das Queren von Versorgungsleitungen ist es unvermeidbar, die Veckerhagener Straße für wenige Stunden voll zu sperren. Diese kurze Vollsperrung im Bereich zwischen der Einmündung Friedhofstraße bis zur Einmündung Grebenstraße wird vom 20. September, von 18 Uhr, bis längstens 21. September, 2 Uhr, andauern. Fußgänger können die Baustelle und den gesperrten Straßenabschnitt jederzeit passieren, der Fahrzeugverkehr wird umgeleitet. Der Linienverkehr fährt während dieser Zeit nicht. Die Fahrten der Linien 40 und 42 zwischen 18 Uhr und Betriebsschluss werden um die Ortslage Ihringshausen herum geleitet.

Die abschließenden Arbeiten erfordern dann in der Friedhofstraße im Bereich zwischen der Einmündung Veckerhagener Straße bis zur Einmündung Am Backhaus insgesamt vom 17. September bis längstens 21. September eine Vollsperrung.

Anders als zunächst geplant, werden nicht alle Arbeiten in diesem Jahr abgeschlossen. Während die Bauabschnitte I, IV, V und VI in diesem Jahr fertig gestellt werden, schafft man das im Bauabschnitt II nur weitestgehend. Allerdings wird er winterfest eingerichtet. Der Bauabschnitt III sieht seine Fertigstellung erst im nächsten Jahr. „Das ist den Wetterverhältnissen geschuldet“, erklärt Karsten Schreiber. „Wir wollen nicht noch einmal von hartem Frost überrascht werden.“

Der nächste Baustellenspaziergang findet am Freitag, 28. September, um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist vor der Kirche. (zgi)

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