Straße zwischen Helsa und Friedrichsbrück bald zu

Pro Tag bis zu 300 Erdtransporter

Helsa / Hessisch Lichtenau. Die Straße zwischen Helsa und dem Hessisch Lichtenauer Stadtteil Friedrichsbrück wird ab 31. März wieder für den Verkehr gesperrt. Nur Baufahrzeuge der A 44-Baustelle dürfen die Straße dann benutzen. Das teilen das Regierungspräsidium Kassel und Hessen Mobil mit.

Die Sperrung gilt bis zum 20. Dezember, denn über Weihnachten wird auf der Baustelle für den Tunnel Hirschhagen nicht gearbeitet.

Begründet wird die Straßensperrung mit der Zunahme der Lkw-Fahrten ab April. Täglich 300 schwere Lastwagen mit Erdaushub von der Tunnelbaustelle Hirschhagen werden dann zur Zeche Hirschberg fahren und auf der schmalen Friedrichsbrücker Straße durch Helsa zur Baustelle zurückkehren. Die Straße ist in Teilenbereichen nur fünf Meter breit.

Die Straße war bereits von Juli bis Dezember 2013 gesperrt, war dann aber wegen geringer Transportmengen wieder freigegeben worden.

Vor Beginn der Bauarbeiten waren auf der Landesstraße 1200 Fahrzeuge pro Tag unterwegs, der Anteil des Schwerverkehrs war mit 17 Fahrzeugen gering. Auch ohne die Baufahrzeuge gebe es auf dem teils engen und steilen Straßenabschnitt ein hohes Unfallrisiko, heißt es aus dem Regierungspräsidium. Zwischen 2003 und 2013 wurden über 100 Unfälle registriert, darunter 46 Wildunfälle und 40 Unfälle durch Fahrfehler (von der Straße abgekommen).

Die Umleitungsstrecke über die B 7 sei angesichts von vier zusätzlichen Kilometern für die Bürger zumutbar. (hog)

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