Geschichtsverein Helsa zeigt frühzeitliche Funde

4500 Jahre altes Steinbeil zu sehen

Frühzeitliches Werkzeug: Heinz-Dieter Binder (links) aus Wickenrode und Werner Noll (Geschichtsverein Helsa) präsentieren ein Steinbeil aus der Zeit um 2500 Jahre vor Christus. Foto: Vogelsang/nh

Helsa. Vor 4500 Jahren wurde es von Menschen in unserer Region verwendet, vor 30 Jahren fand man es auf einem Acker bei Grebenstein-Udenhausen, nun ist es im Archiv des Geschichtsvereins Helsa gelandet: Die Rede ist von einem Steinbeil aus dem Endneolithikum (Becherkultur).

Die Schweine- und Ferkelhändler Gustav und Robert Brethauer aus Eschenstruth hatten den Stein bei einem Bauer in der Stube entdeckt. Auf Nachfrage erklärte die Bäuerin, den Stein mit nach Hause genommen zu haben, weil er so schön glänzte. Der Bitte, den Stein mitnehmen zu dürfen, kam sie nach. Später gelangte das Fundstück zu Heinz-Dieter Binder, der es als vorgeschichtliches Steinbeil identifizierte.

Um das frühzeitliche Stück dauerhaft zu sichern, übergab es der heute pensionierte Lehrer aus Wickenrode dem Geschichtsverein Helsa, der es dem Bezirksarchäologen Dr. Klaus Sippel (Lohfelden) zur Begutachtung überließ.

Die Expertise betätigt nun, dass es sich bei dem leicht grünlichen, 170 Gramm schweren Amphibolit um ein Steinbeil handelt. Im Besitz des Helsaer Geschichtsvereins sind übrigens noch ein weiteres Steinbeil sowie ein Steinhammer. (zvl/nh) Das Steinbeil kann mittwochs zwischen 9 und 12 Uhr im Archiv des Geschichtsvereins Helsa im Rathaus betrachtet werden. Informationen: kontakt@geschichtsverein-helsa.de

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