Gemeinde Fuldatal schreibt Forderung von 516.000 Euro vorerst ab

Fuldatal. Diese Summe trägt auch zur schlechten finanziellen Situation Fuldatals bei. Insgesamt 515.915,28 Euro fehlen der Gemeinde an Einnahmen, weil Einwohner oder angesiedelte Gewerbetreibende ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.

Und nicht nur das – diese ausstehenden Beträge lassen sich auch nicht eintreiben, weil die zahlungspflichtigen Personen nicht zahlungsfähig sind, teilt die Verwaltung mit. Aus diesem Grund wurden die entsprechenden Forderungen im Haushalt wertberichtigt und unbefristet niedergeschlagen.

Die Liste der ausstehenden Forderungen sei lang, sagt Kämmerer Manfred Ludewig. Von Kleinstbeträgen im Cent- und Euro-Bereich bis zu vier- oder fünfstelligen Summen in Einzelfällen aus dem gesamten Bereich der Steuern wie Gewerbe-, Grund- oder Hundesteuer sowie der Gebühren für Dienstleistungen der Gemeinde.

Jährliche Kontrolle

So summieren sich die Zinsen für verspätet eingegangene Zahlungen auf insgesamt 100 Euro und ausstehende Forderungen bei der Gewerbesteuer auf insgesamt 127.000 Euro. Auch wenn die Forderungen niedergeschlagen wurden, werde jährlich kontrolliert, ob das ausstehende Geld inzwischen von den Zahlungspflichtigen zu bekommen sei, betont der Kämmerer. Jeder eingenommene Euro zählt bei einem kalkulierten Fehlbetrag im Haushalt der Gemeinde von 1.874.867 Euro in diesem Jahr. (mic)

Rubriklistenbild: © dpa

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