Landrat: Schwimmen lernen ist wichtig

56 000 Euro für Umgang mit Wasser

Kreis Kassel. „Die Sicherstellung des Schwimmunterrichts an Grundschulen ist eine wichtige Bildungsaufgabe des Landkreises“, sagt Landrat Uwe Schmidt (SPD) als Antwort auf eine Nachfrage des Kreistagsabgeordneten Friedhelm Becker (Breuna). Der Landkreis sei als Schulträger verpflichtet, die Kosten für den Schwimmunterricht zu übernehmen.

„Die Möglichkeit, in der Grundschule Schwimmen zu lernen, ist ein wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsplans“, meint der Landrat weiter. Allerdings erschwere die schwierige Haushaltslage der Kommunen es immer mehr, die notwendigen Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Auch wenn das Land Hessen die Sanierung von Hallenbädern mit einem Sonderinvestitionsprogramm fördere, könnten finanzschwache Kommune ihren Pflichtanteil häufig nicht tragen.

Für den Schwimmunterricht an Grundschulen nutzt der Landkreis in der Regel die kommunalen Schwimmbäder. Steht am Schulstandort kein geeignetes Bad zur Verfügung, werde auf benachbarte Kommunen ausgewichen. Der Landkreis Kassel nutze daher für den Schwimmunterricht etwa auch das im Nachbarkreis Werra-Meißner gelegene Schwimmbad in Hessisch Lichtenau. Komfortabel ist die Schwimmsituation für die Schüler der Regenbogenschule in Lohfelden.

Hier gibt es ein kreiseigenes Lehrschwimmbecken, das allerdings wegen einer Grundsanierung zurzeit geschlossen ist.

Pro Jahr gibt der Landkreis 56 000 Euro für den Grundschul-Schwimmunterricht aus. (hog)

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