Nur 6000 Besucher beim Hütt-Fest und Viehmann-Wandertag

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Sie freuen sich auf die Spielwiese: Antje Poferl (rechts) ihre Kinder Max (von links) und Lisann sowie deren Freund Noah Rinder sind von Niederzwehren zur Knallhütte geradelt.

Baunatal. Der Dorothea-Viehmann-Wandertag und das Hütt-Brauereifest lockten Fronleichnam nicht so viele Besucher an wie in den Vorjahren. Aber es kamen immerhin noch 6000.

Die Stimmung war gut und das Festzelt voll. Dennoch kamen zum Dorothea-Viehmann-Wandertag und Hütt-Brauereifest am Fronleichnamstag erheblich weniger Besucher als in den beiden Vorjahren. Waren es damals noch jeweils 10.000 Besucher, zählte die Hütt-Brauerei diesmal nur 6000.

Es gingen unter der Regie des Tuspo Rengershausen 69 Radler und 187 Wanderer vormittags in den Dörfern rundum an den Start, um auf dem Festplatz zu feiern. Gaby Mohr von der Hütt-Brauerei war mit der Resonanz dennoch nicht unzufrieden. Am späteren Nachmittag habe ein Regenschauer und einsetzende Kälte den Menschen einfach die Feierlaune im Freien verdorben, sagte sie.

Am Nachmittag sah das noch anders aus. Yvonne Kopschek und Catharina Saul genossen mit Kindern und Freunden aus Rengershausen nach der Wanderung in den bequemen Liegestühlen auf dem strandartigen Sandplatz sogar ein paar Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolken kämpften. Derweil eröffneten Baunatals Erste Stadträtin Silke Engler und Hütt-Brauereichef Frank Bettenhäuser, assistiert von den Fußballern und Handballern des GSV Eintracht Baunatal und Petra Glahn als Märchenerzählerin Dorothea Viehmann, mit dem Fassbieranstich offiziell das Fest. Die Volkstanzgruppe Besse und die Band „Lederhosen“ sorgten für Stimmung.

Die Spielwiese war schon am Mittag gut von Familien besucht. Am HNA-Stand bildete sich eine Schlange von Eltern, die ihre Kinder fantasievoll schminken ließen. Gegenüber versuchten Mädchen und Jungen ihr Glück beim Torwandschießen. Auf dem Show-Truck wurde die Werbetrommel für die anstehenden Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport gerührt und über die Technik von Holland-Rädern und Mountainbikes gefachsimpelt.

Für die Kinder gab es außerdem einen Gewaltpräventionsworkshop. Andreas und Iris Efinger aus Baunatal machten sich mit ihrer Tochter Kimberly auf ihren Rädern auf den Heimweg, bevor das Wetter schlechter wurde. „Den Kuchen nehmen wir mit nach Hause. Dort lassen wir den schönen Tag ausklingen“, sagte Andreas Efinger.

Von Peter Dilling

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