Seit 25 Jahren gibt es bei der Fuldataler Feuerwehr die Gefahrgut-Spezialisten – Medaillen für verdiente Brandschützer

62 000 Stunden ehrenamtlich Arbeit geleistet

25 Jahre Gefahrgut-Einheit : Kreisbrandinspektor Sebastian Mazassek (von links), Gemeindebrandinspektor Stephan Bader, Bürgermeister Karsten Schreiber, Karsten Schade, Andreas Spaniel, Klaus Wartenberg (Leiter ABC-Zug) und Erich Ueckert (stellvertretender Gemeindebrandinspektor). Foto: T. Hartung

fuldatal. Ein Jubiläum feierten die Fuldataler Brandschützer in ihrer Jahreshauptversammlung: Seit 25 Jahren gibt es in Fuldatal die Gefahrgut-Einheit, die unter anderem bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen zum Einsatz kommt. Im vergangenen Jahr konnte die Gefahrgut-Einheit zehn Einsätze inklusive Alarmübungen verbuchen. Leiter Klaus Wartenberg gab den Gästen im Fuldataler Forum einen kleinen Eindruck von der Arbeit der 58 Ehrenamtlichen dieser Einheit, die diese Arbeit zusätzlich zu ihrem allgemeinen Feuerwehrdienst leisten. 1766 Stunden Arbeit seien von den Mitgliedern 2013 geleistet worden. Seit der Gründung des Zuges im Jahr 1988 seien schon 62 000 Stunden ehrenamtliche Arbeit zusammengekommen. 16 Teilnehmer nahmen im vergangenen Jahr an Sonderlehrgängen teil.

Kreisbrandinspektor Sebastian Mazassek erinnerte an die 25-jährige Geschichte des Zugs. Von Anfang an hätte es immer einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch gegeben, betonte er.

Im Jahr 2000 sei mit dem Bau einer 25 000 Euro teuren Gefahrstoffübungsanlage - die in der Form in Deutschland einmalig gewesen sei - ein neues Projekt entstanden. „Die Anlage ist sogar schon in Thüringen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Österreich zum Einsatz gekommen, sagte Mazassek.

Die Gründungsmitglieder der Fuldataler Gefahrgut-Einheit wurden in der Hauptversammlung mit einer Sonderehrung ausgezeichnet. Fuldatals Bürgermeister Karsten Schreiber (CDU) als ehemaliger Gemeindebrandinspektor, Karsten Schade und Andreas Spaniel freuten sich über die silberne Katastrophenschutz-Medaille. Klaus Wartenberg erhielt diese Ehrung in Gold. Er blickt - neben seinem Dienst beim Katastrophenschutz – auf eine 40-jährige aktive Dienstzeit als Brandhelfer zurück. Mit Silber wurden außerdem Dieter Helferich, Reiner Werner und Walter Ullrich ausgezeichnet, die an diesem Abend jedoch nicht anwesend waren.

Von Tina Hartung

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