Hessen Mobil: Es bleibt bei zwei statt drei Spuren

A44-Baustelle:  Jetzt Tempo 80 an der Waldhofkurve der B7

Helsa. Nach Kritik an der seit Monaten ruhenden A44-Baustelle auf der B7 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau hat sich die Planungsbehörde Hessen Mobil jetzt bewegt.

Aus dem Archiv: A 44 darf weitergebaut werden

Man habe die Verkehrsführung im Bereich der Baustelle Waldhofkurve leicht modifiziert und „geschmeidiger gestaltet“, sagte Hessen-Mobil-Sprecher Horst Sinemus (Bad Arolsen) der HNA. Daher habe man auch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 60 aufheben können, nun dürfen die Autos im Baustellenbereich wie früher 80 km/h fahren. Die Warnbaken seien anders gestellt worden, die Spuren nun mindestens 3,10 Meter breit. Die Normalbreite beträgt 3,50 Meter. Die Kosten für diese Veränderungen der Baustelle seien zu vernächlässigen, sagte Sinemus.

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Die Baustelle selbst werde nicht beseitigt, heißt es in einer Mitteilung von Hessen Mobil aus Wiesbaden. Denn sie werde später für den Bau des 4,1 Kilometer langen Tunnels Hirschhagen benötigt, der im Frühjahr 2013 beginnen soll.

Die Baustelle mit der Verengung der B7 von drei auf zwei Spuren war im Februar 2011 eingerichtet worden, um den Autobahnbau der A44 vorzubereiten. Bäume an den angrenzenden Hängen wurden gefällt, ein Kanal wurde unter der B7 verlegt.

Obwohl diese Arbeiten im März 2012 beendet waren, wurde die Verkehrsführung mit den engen Spuren beibehalten. Kritik daran wies Hessen Mobil zurück mit der Begründung, der Rückbau würde mehrere zehntausend Euro kosten.

Ursprünglich war geplant gewesen, den Tunnel direkt im Anschluss ab Sommer 2012 zu bauen. Der Beginn der Arbeiten hat sich jedoch verzögert. Baubeginn wird nun frühestens im Frühjahr 2013 sein – vorausgesetzt, dass kein unterlegener Bewerber im europaweiten Ausschreibungsverfahren gegen die Vergabe klagen wird.

Fotostrecke: A 44-Baustelle bei Helsa

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