A44-Baustelle: Landesregierung soll Fragen zu Giftstoffen im Grundwasser beantworten

Helsa. Die Belastung des Grundwassers an der A44-Tunelbaustelle bei Eschenstruth mit Giftstoffen beschäftigt jetzt die hessische Landespolitik.

Nachdem die Straßenbaubehörde Hessen Mobil bislang keine detaillierten Angaben zu den Rückständen aus der ehemaligen Munitionsfabrik Hirschhagen gemacht hat, verlangt der SPD-Landtagsabgeordnete Timon Gremmels (Niestetal) nun von der Landesregierung Auskunft über das Ausmaß der Kontaminierung.

In einer Kleinen Anfrage will der Parlamentarier unter anderem wissen, welche Giftstoffe in den Laboranalysen festgestellt wurden und in welchem Umfang diese ins Grundwasser gelangt sind. Außerdem fordert er Aufklärung darüber, wie die Ergebnisse der Analysen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Hessen Mobil hatte auf HNA-Anfrage von geringen Mengen gesprochen. Das verunreinigte Wasser werde an der Baustelle aufbereitet und dann in die Losse geleitet.

Die Landesregierung muss die Fragen des Parlamentariers innerhalb von sechs Wochen beantworten. (ket)

Rubriklistenbild: © Schindler

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