Partei fordert Landesregierung auf, veränderte Pläne vorzustellen

A  44: SPD will Klarheit

Nicht zu übersehen: Ein großes Schild am Ortseingang von Oberkaufungen verweist auf den Beschluss des Gemeindeparlaments gegen den Bau der A  44 im Lossetal. Foto:  Ketteritzsch

Kaufungen / Helsa. Angesichts der teilweise geänderten Pläne für die Trasse der Autobahn 44 zwischen Papierfabrik und Helsa setzt die Kaufunger SPD Hessens Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) jetzt die Pistole auf die Brust. „Wir wollen rechtzeitig, umfangreich, aber auch konkret informiert werden“, fordert Angelika Großberndt, SPD-Fraktionschefin im Gemeindeparlament. Man wolle nicht mit dem Kopf durch die Wand, erwarte aber „eine seriöse Beteiligung und detaillierte Information über den geplanten Trassenverlauf und die Auswirkungen für die Bürger“, sagt Großberndt.

Lärm ein wichtiges Thema

Von Interesse sei insbesondere, inwieweit die Forderungen der Gemeinde zur Minimierung der Lärmbelastung, zur Anschlussstelle in Niederkaufungen, zu möglichem Umleitungsverkehr durch den Ort und zur Trinkwasserversorgung in der aktualisierten Planung berücksichtigt werden. Die SPD-Fraktionschefin fordert die Landesregierung auf, zeitnah mit der Gemeinde Kaufungen ins Gespräch zu kommen.

Wie berichtet, will die Straßenbaubehörde Hessen Mobil im Sommer die Trassenplanung für die A  44 im Lossetal vorstellen. Nach wie vor gilt ein Beschluss des Kaufunger Parlaments aus den 1990er-Jahren, in dem eine Autobahn im Lossetal abgelehnt wird. (ket)

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