Außerirdische Erlebnisse

Osterferienspiele: Abenteuer im Weltall

Besatzungsmitglieder: Moritz (10), Alexander (10), Mara (8), Leon (9), Viktoria (9), Serdal (9), Björn (10) und Leon (11) haben auf der Raumstation alle Hände voll zu tun. Foto:  Hartung

Baunatal. Wer glaubt, dass außerirdische Lebewesen nur Fiktion sind, der irrt sich gewaltig. In dieser Woche werden täglich 25 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren zu Klingonen, Vulkaniern, Ferengi und Jedirittern - denn das Stadtteilzentrum Baunsberg verwandelte sich in eine Weltraumstation.

Unter dem Motto „Abenteuer auf der Raumstation“ dreht sich bei den Osterferienspielen alles um die Themen Weltall und Aliens, bei denen die Kinder jede Menge Abenteuer und Pannen zu bewältigen haben.

Die Organisatorinnen Manuela Döring, Daniela Becker und fünf ehrenamtliche Jugendliche haben verschiede Science-Fiction-Serien miteinander vermischt und daraus ein abenteuerliches Spiel für die jungen Teilnehmer konzipiert. „Morgens kommen alle als ganz normale Kinder zu uns“, erzählt Manuela Döring. Im Laufe des Vormittags werden aus den acht Mädchen und 17 Jungs Außerirdische und Besatzungsmitglieder.

Die Rollen werden jeden Morgen neu ausgelost. Ziel des Spiels ist es, einen Friedensvertrag zwischen Klingonen und Besatzungsmitgliedern abzuschließen. Das ist aber nicht so einfach - die Kinder müssen jede Menge Abenteuer bestehen. Am Mittwoch zum Beispiel wurde Prinzessin Leia von Darth Vader entführt, außerdem musste eine Bombe entschärft werden. Der Ablauf wird durch Ereigniskarten bestimmt. Die zu bewältigenden Hindernisse bestehen aus Teamspielen und Denksportaufgaben. Am Mittag steigen die Kinder aus ihren Rollen und entspannen sich beim Sport oder Meditieren.

Einige basteln auch gerne im Legolabor oder schauen einen Film. Die jungen Damen fühlen sich an der galaktischen Bar besonders wohl. So wie Mara (8) und Viktoria (9). Die Cocktails seien sehr lecker, betonen die Mädchen. Leon (9) gefällt vor allem das Thema sehr gut, genau wie Björn (10) der ein großer Fan der Serie Star Wars ist. „Die Figur Obi Wan Kenobi gefällt mir besonders“, sagt er.

Das Thema kommt übrigens von den Jüngsten selbst. „Wir hören uns im Vorfeld um und versuchen die Wünsche der Kinder umzusetzen“, erklärt Manuela Döring. Beim heutigen Finale fliegen übrigens auch die Eltern per Raumschiff auf die Station, um bei der Friedenskonferenz zwischen Klingonen und Besatzung dabei zu sein. Bleibt zu hoffen, dass der Friedensvertrag von allen akzeptiert wird und die abenteuerliche Woche bei einem intergalaktischen Cocktail glücklich zu Ende geht.

Von Tina Hartung

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