Afghanischer Minister informierte sich im Entsorgungszentrum Kirschenplantage

Abfallbeseitigung dient als Vorbild

Carsten Mielke

Kreis Kassel. Eine Delegation aus Afghanistan hat sich für die Abfallbeseitigung im Entsorgungszentrum Kirschenplantage interessiert. Unter der Leitung von S.E. Mohammad Ismail Khan, Minister für Energie und Wasser, besuchte eine Gruppe, bestehend aus Direktorinnen und Direktoren des Ministeriums, verschiedene abfallwirtschaftliche Einrichtungen in Hessen und den angrenzenden Bundesländern. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) hatte im Rahmen des Projektes „Dezentrale Stromversorgung durch erneuerbare Energien“ zu dieser Informationsreise unter Federführung von Dr. Wolfgang Tentscher eingeladen.

Nach Besichtigung eines Humus- und Erdenwerkes, einer Biogasanlage und einer Biokompostierungsanlage informierte sich die Delegation im Entsorgungszentrum Kirschenplantage in Hofgeismar.

Dort erfuhren die Teilnehmer von Carsten Mielke, Abteilungsleiter bei der Abfallentsorgung Kreis Kassel, wie dort die einzelnen Abfallfraktionen erfasst und verwertet werden. Der afghanische Minister zeigte sich überzeugt, dass die hiesige Praxis, aus Abfällen Wertstoffe und Energie zu gewinnen, auch für andere Länder einen wertvollen Beitrag zu deren Entwicklung darstelle.

Biogasanlage erläutert

Mielke erläuterte die Nutzung von Restabfällen als Ersatzbrennstoff in einem Kraftwerk und den Einsatz von Bioabfällen in einer Biogasanlage. „Die Bekämpfung von Klimaveränderung und Umweltverschmutzung ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit“, so Mohammad Ismail Khan am Ende seines Besuchs. (swe)

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